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Oranienburg Sonder-Bauausschuss zum möglichen Speicher-Abriss
Lokales Oberhavel Oranienburg Sonder-Bauausschuss zum möglichen Speicher-Abriss
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16:04 30.10.2019
Die Zukunft des Speichers in Oranienburg ist ungewiss. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Sanierung, Abriss, Neubau? Wie soll es weitergehen mit dem alten Speicher an der Lehnitzstraße? Um das zu klären, forderte die Oranienburger SPD-Stadtfraktion in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung die Einberufung eines Sonderbauausschusses. Dieser wurde nun für den Dienstag, 19. November, um 18 Uhr festgelegt. Die SPD-Fraktion will erreichen, dass die Mitglieder des Bauausschusses, die Stadtverwaltung und der Investor TAS-Gruppe eine gemeinsame klare Linie beim weiteren Vorgehen finden.

Die Vorsitzenden der SPD-Fraktion Matthias Hennig und Judith Brandt erklären dazu: „Die momentane Situation ist unbefriedigend. Die Kommunikation zwischen Stadt und Investor ist angespannt, wie Bürgermeister Laesicke in der letzten Stadtverordnetenversammlung deutlich machte.“ Die SPD fordere, dass alle bisher auf dem Tisch liegenden Vorschläge des Investors und der Stadt gemeinsam besprochen und abgewogen werden. „Vollständige Transparenz und Information der bisherigen Gespräche zwischen Investor und Stadt sind Voraussetzung dafür. Genau hier fühlen wir uns als Stadtverordnete durch den Bürgermeister jedoch nicht ausreichend mitgenommen, deshalb haben wir selbst Kontakt zur TAS-Gruppe aufgenommen.“

Der Investor sei noch immer gesprächsbereit, „was gut ist, denn er ist nicht verpflichtet, sich mit den Stadtverordneten an einen Tisch zu setzen.“ Klar sei, die Stadt sei auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Investor angewiesen, um eine Lösung in dieser offensichtlich verfahrenen Situation zu finden. „Klar ist auch, dass das Zeitfenster für das Finden einer für beide Seiten verträglichen Lösung eng ist. Sollte die Denkmalschutzbehörde grünes Licht für den Abriss geben, sehen wir nur noch sehr geringe Verhandlungschancen. Deshalb müssen wir jetzt aktiv werden.“

Die Stadt Oranienburg zeigt sich verwundert über die Vorwürfe fehlender Kommunikation. „Bei dem Thema haben wir immer ausreichend informiert. Sei es im März , April oder zuletzt beim Bekanntwerden eines möglichen Abriss-Starts“, sagt Stadtsprecher Gilbert Collé. „Auch in der SVV wurde alles dargestellt. Wir wissen nicht, an welcher Stelle die Kommunikation nicht funktioniert hat.“ Gerade bei diesem Thema solle man sich nicht auseinanderbringen lassen, heißt es weiter.

Von MAZonline

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