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Oranienburg Spenden für Kinder und Tiere
Lokales Oberhavel Oranienburg Spenden für Kinder und Tiere
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21:19 26.11.2018
Die Kurfürstin und der Kurfürst unterstützen die Aktion, die Denise Deutsch (2.v.r.) ins Leben rief. Sanny und Steven Giese vom Gnadenhof freuen sich. Quelle: Stefan Blumberg
Oranienburg/Wensickendorf/Friedrichsthal

Es sollen Überraschungen sein – sowohl für die fünf Mädchen und Jungen des Kinderheims Elisabeth Friedrichsthal als auch für die Tiere auf dem Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere in Wensickendorf. Der Tourismusverein Oranienburg und Umland initiiert zur Weihnachtszeit eine Spendenaktion. „Es gab früher eine Aktion des Vereins mit der Tafel. Lange passierte aber nichts. Wir wollten aber wieder etwas Gutes tun und starten diesen Aufruf“, sagte Denise Deutsch, Geschäftsführerin des Tourismusvereins. Unterstützt werden sollen die beiden genannten Einrichtungen.

In der Touristinfo Gutes tun

Die Idee ist, dass in der Touristinformation von Oranienburg (Schlossplatz 2) die Wünsche erfüllt werden können. Wer mitmachen will, kann es dort tun. Die Kinder haben Wünsche geäußert. „Sie sind sehr bescheiden“, so Denise Deutsch. Es handele sich um drei Plüschtiere, ein Spiel (Reitschule) und einen MP3-Player. „Wenn es mehr Geschenke werden sollten, würden wir die in Absprache mit den Mitarbeitern des Heimes im Laufe des Jahres den Kindern schenken“, so „Kurfürstin“ Vivienne Netzeband, die die Aktion gemeinsam mit dem „Kurfürsten“ Axel Petersen unterstützt.

Sachspenden werden gebraucht

Für den Gnadenhof haben Sanny und Steven Giese die Wunschliste abgegeben. Es handelt sich insbesondere um Sachspenden (Nahrung), um die gebeten werden, eine Spendenbüchse steht aber auch in der Touristinfo. Den Waschbären, Raben, Schweinen und Hühnern schmeckt Obst, Gemüse (frisch oder in Dosen), Trockenfisch, Trockenobst, Trockenfrüchte sowie Nüsse oder Beeren jeder Art. Auch Rosinen, getrocknete Mehlwürmer, Bachflohkrebse und Seidenraupen sind für die Raben und Waschbären leckere Speisen. Stroh und Heu wird immer gebraucht für Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Schweine, Enten, Schwäne, Hühner oder Igel. Für die Reptilien sind Sepiaschalen und im Winter Trockenfutter gerade richtig. Die Hunde und Katzen brauchen wegen ihrer chronischen Erkrankung Spezialfutter.

Alles in ehrenamtlicher Arbeit

186 Tiere befinden sich derzeit in der Obhut von Sanny und Steven Giese (davon sind 100 Tauben). Beide betreuen sie ehrenamtlich. Versorgt werden können die Tiere nur durch Spenden, Zuschüsse gibt es keine. Allein im Jahr 2017 wurde Geld in Höhe von 17 000 Euro für Tierarztkosten aufgewendet, in diesem Jahr sind es schon 20 000 Euro. Das Einschläfern eines Fuchses (inklusive Entsorgung) kostet 190 Euro. „Wir leben von Mitgliedsbeiträgen, Spenden, sammeln Papier und haben auch schon Pfandflaschen gesammelt, um an Geld zu kommen“, sagt Sanny Giese. Knapp 60 Mitglieder hat der Verein.

Am 21. Dezember will das Kurfürstenpaar die Spenden an beide Einrichtungen überreichen.

Von Stefan Blumberg

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