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Oranienburg Stefanie Rose: „Die Anzahl der gefundenen Bomben im Vorjahr war schon massiv“
Lokales Oberhavel Oranienburg Stefanie Rose: „Die Anzahl der gefundenen Bomben im Vorjahr war schon massiv“
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17:20 10.01.2020
Stefanie Rose sieht wichtige Fortschritte im Bereich der Kampfmittelbeseitigung, gerade in Zusammenarbeit mit dem Land. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Seit zwei Jahren ist Stefanie Rose Dezernentin für Bürgerdienste in der Oranienburger Stadtverwaltung. Während im ersten Jahr ihres Wirkens vieles noch neu war, sieht sich Rose nun absolut angekommen. „Die Abläufe sind inzwischen routinierter und man hat deutlich mehr Sicherheit in der eigenen Arbeit als noch vor einem Jahr.“

Insgesamt sieben Bomben mussten im Jahr 2019 entschärft werden. Zwei wurden im Friedrichsthaler Forst gesprengt. Quelle: Enrico Kugler

Zu den Aufgabengebieten von Stefanie Rose zählt auch die Kampfmittelbeseitigung, ein Themenschwerpunkt, der die Stadt im Jahr 2019 auf Trab hielt. Gleich sieben Bomben wurden gefunden, fünf konnten entschärft werden, zwei wurden im Friedrichsthaler Forst gesprengt. „Die Anzahl der gefundenen Bomben im Vorjahr war schon massiv. Aber alle zuständigen Gremien haben dort sehr gut zusammengearbeitet.“ Allerdings betont auch die Dezernentin, dass dieses Thema die Stadt Oranienburg noch lange beschäftigen wird. „Wir sollten weiterhin mit diesem Thema sehr sensibel umgehen. Wir sind auch mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst im engen Kontakt.“ Gerade im Friedrichsthaler Forst, wo im Vorjahr zwei Bomben gesprengt wurden, werden noch etliche Blindgänger vermutet. „Die Gespräche laufen aktuell, um dieses Gebiet noch genauer zu untersuchen. Wir rechnen deshalb mit einer Entscheidung in ein, zwei Monaten. Priorität haben aber ganz klar bewohnte Flächen.“

Die finanzielle Entlastung durch die Landesregierung sieht Stefanie Rose als großen Erfolg für die Stadt Oranienburg. Quelle: Robert Roeske

Ein prägender Moment des Vorjahres war aufgrund dessen auch für Stefanie Rose die finanzielle Entlastung der Stadt bei der Kampfmittelbeseitigung seitens des Landes. „Das war ein toller Erfolg für uns, ich hätte vor zwei Jahren nicht damit gerechnet, dass wir dies in diesem Zeitrahmen erreichen“, so die Dezernentin weiter.

Der Ortsteil Friedrichsthal bekommt eine neue Grundschule. Quelle: Enrico Kugler

Ein wichtiger Punkt in der Arbeit von Stefanie Rose ist aber auch das Schul- und Kitawesen. „Wir sehen uns da personell gut aufgestellt aktuell, aber natürlich sind wir immer auf der Suche nach Verstärkungen für einzelne Bereiche.“ Auch Infrastrukturell laufen viele Baumaßnahmen nach Plan. „Wir sind dennoch auch hier immer daran interessiert, neuen Platz und Raum für Kinder- und Jugendliche zu schaffen. Allerdings sind wir städtebaulich auch am Limit, Flächen sind halt auch endlich“, betont Rose. Umso wichtiger sind Projekte, wie der Neubau einer Schule in Friedrichsthal oder der Neu- und Ausbau von Kindertagesstätten im Stadtgebiet und in den Ortsteilen.

Sven Marten wird Brandschutzmeister

Neu in diesem Jahr wird im Ressort von Stefanie Rose das Amt des Brandschutzmeisters sein, welches von Wehrführer Sven Marten ausgefüllt werden wird. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Sven Marten. Die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr ist extrem wichtig, was man ja gerade aktuell auch wieder in der Nacht von Donnerstag zu Freitag in der Bernauer Straße gesehen hat. Wir müssen unsere Feuerwehr stärken, denn gerade am Tage ist es oftmals äußerst schwierig, dann auch ausreichend Personal für die Einsätze gewährleisten zu können.“

Von Knut Hagedorn

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