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Lokales Oberhavel Oranienburg Mobilität von Fürstenberg bis Hennigsdorf
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15:47 29.09.2019
Sophie (7) und Lucas (10) und Papa Thomas aus Dahme (Mark) konnten in der Werkstatt einen Bus scheinbar schweben lassen..... Quelle: Robert Roeske
Germendorf

Leuchtende Augen gab es am Sonnabend vor allem bei den jüngeren Besuchern der Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH (OVG) im Oranienburger Ortsteil Germendorf beim Tag der offenen Tür.

Und zu bestaunen gab es einiges. So wurde von fast jedem Bustyp ein Fahrzeug ausgestellt, die Fahrer beantworteten geduldig Frage um Frage. Auch spezielle Fahrzeuge wie der Zählbus wurden vorgestellt. Dieser dient dazu, das Fahrgastaufkommen zu dokumentieren und so auf Veränderungen reagieren zu können. „93 Fahrzeuge bedienen derzeit die Strecken im Landkreis Oberhavel, von Altthymen bei Fürstenberg bis nach Hennigsdorf an die Berliner Stadtgrenze“, erklärte Geschäftsführer Holger Winter. Die Busflotte verteilt sich von den Standorten Germendorf und Gransee auf 42 Linien mit insgesamt 1271 Haltestellen. Der älteste im Dienst befindliche Bus ist etwa 14 Jahre alt. „Im Regelfall werden die Fahrzeuge aber nach zehn bis zwölf Jahren ausgetauscht“, informierte er weiter.

Von ganz neu bis Oldtimer reichte die Spanne an ausgestellten Fahrzeugen. Quelle: Robert Roeske

Hauseigene Werkstatt und Waschanlage

Wird einmal ein Fahrzeug beschädigt, so kann es in der hauseigenen Werkstatt repariert werden. Zusätzlich werden die Fahrzeuge vierteljährlich geprüft und einmal jährlich im Rahmen der Hauptuntersuchung von der DEKRA abgenommen. Auch eine eigene Waschhalle ist vorhanden. Dazu kommt noch eine Disposition, die 24 Stunden am Tag besetzt ist. „Insgesamt sind etwa 140 Mitarbeiter bei der OVG beschäftigt, davon etwa 100 Fahrer und zehn Auszubildende“, erklärte der Geschäftsführer, der selbst jeden Tag mit dem Bus vom Oranienburger Bahnhof zur Arbeit fährt.

Nachwuchsfachkräfte bildet die OVG in den Berufen Kfz-Mechatroniker und Berufskraftfahrer selbst aus und übernimmt die Absolventen auch nach erfolgreicher Ausbildung. Auch Praktika und Weiterbildungen sind möglich. Für die Sicherheit der Fahrgäste wird ebenfalls gesorgt. So durchlaufen die Busfahrer regelmäßig ein Fahrsicherheitstraining um das sichere Fahren bei Schnee, Regen oder bei Gefahrenbremsungen zu üben.

Angebote schon für Erstklässler

Auch für die Kleinsten gibt es spezielle Angebote. So wird in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht eine Busschule angeboten. Dort lernen die Erstklässer, wie sie die Anforderungen des Schulwegs sicher meistern und wie man sich im und um den Bus herum richtig verhält. Die Kinder lernen, wie man richtig ein- und aussteigt, wo man sich festhält und wo die Schultasche hingehört.

Interessierte Besucher konnten sich bei Führungen die Werkstatt und die Disposition zeigen lassen. Quelle: Robert Roeske

Um einen reibungslosen Ablauf im Tagesgeschäft zu ermöglichen werden die Fahrzeuge jeden Tag in der „Fahrfertigmachung“ durch qualifiziertes Personal kontrolliert. Dabei wird das Fahrzeug auf Schäden überprüft, kleinere Reparaturen durchgeführt und die Betankung vorgenommen. So wird sichergestellt, dass die etwa 6,45 Millionen Fahrgäste jährlich sicher und pünktlich an ihr Ziel kommen.

Auch Klimaschutz ist Thema

Für Holger Winter ist der Klimaschutz „ein Thema, um das man nicht herumkommt. Natürlich muss man sich in den nächsten Jahren verstärkt mit alternativen Antrieben auseinandersetzen“, erklärte er. Schon heute erfüllen alle neu angeschafften Fahrzeuge die neuesten Abgasnormen, einige Busse erfüllen sogar die Anforderungen des Gütesiegels „Blauer Engel“. Die Besucher konnten sich bei einer Werkstattbesichtigung und einem geführten Rundgang durch die Disposition selbst einen Eindruck des Unternehmens verschaffen. Für die Kinder gab einige Attraktionen wie eine Hüpfburg, betreut durch die Kameraden der Feuerwehr.

Von Stefanie Fechner

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