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Oranienburg Tempo 30 für die Stoeckerstraße bleibt das große Ziel
Lokales Oberhavel Oranienburg Tempo 30 für die Stoeckerstraße bleibt das große Ziel
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18:25 29.10.2019
Seit vielen Jahren kämpft Peter Grundler aus Sachsenhausen um Veränderungen in der Stoeckerstraße. Quelle: foto: Knut Hagedorn
Sachsenhausen

Bereits vor sieben Jahren gründete die Familie Grundler aus der Stoeckerstraße im Oranienburger Ortsteil Sachsenhausen eine Bürgerinitiative, um die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 auf 30 zu drosseln. Die Bürgerinitiave ist nicht mehr existent, doch die erhoffte Reduzierung auf Tempo 30 bleibt weiterhin ein Traum der Anwohner.

Peter Grundler vermisst die Stoeckerstraße in Sachsenhausen. Für ihn ist die Straße viel zu schmal. Quelle: Knut Hagedorn

„Bereits 1999 stand im damaligen Verkehrsentwicklungsplan, dass die Stoeckerstraße Verkehrsberuhigt werden soll. Seitdem ist leider nichts passiert“, ärgert sich Peter Grundler. Auch 2016 gab es einen weiteren Versuch, auch dieser kam nicht zu Stande. Für die Anwohner der Stoeckerstraße ein weiterhin unhaltbarer Zustand. „Die Straße ist nur 5,65 Meter breit und wird vor allem von vielen Agrarfahrzeugen genutzt. Da passen zwei Lkw nicht aneinander vorbei und sie weichen immer wieder auf die Gehwege aus“, bemerkt Peter Grundler und misst die Straße noch mal im Selbstversuch. Das Maßband zeigt genau die von ihm beschriebene Breite. Auch die Randsteine und Gehwege der Stoeckerstraße weisen erhebliche Mängel auf, viele Randsteine sind bereits runtergefahren. Ein weiteres Problem ist die fehlende Möglichkeit zu parken, dadurch wird die Straße weiter zum teils gefährlichen Brennpunkt. Beim Landkreis Oberhavel kennt man dieses Thema, wie Pressesprecherin Constanze Gatzke mitteilt auf MAZ-Nachfrage.

Der Bürgersteig, der auch als Radweg genutzt werden soll, ist an einigen Stellen in der Stoeckerstraße sehr schmal. Quelle: Knut Hagedorn

„Im Jahr 2014 gab es einen Vorgang für die Stoeckerstraße aufgrund einer Petition, die beantwortet wurde. Im Laufe des Verfahrens ergaben sich im Wesentlichen auf Grund der Verbindungsfunktion der Straße, der nur einseitigen Bebauung, der unauffälligen Unfall-Lage, der vergleichsweise geringen Verkehrsmengen und dem bereits durch die auf 15 t begrenzte „Friedenthaler Brücke“ beschränkten Schwerverkehr keine Erfordernisse einer verkehrsrechtlichen Anordnung von 30 km/h.“ Zudem ergänzt aber Constanze Gatzke noch: „In den vergangenen fünf Jahren wurde die Stoeckerstraße weder von Anwohnern oder der Stadtverwaltung in einem Antrag hinsichtlich 30 km/h thematisiert.“

Der Radweg am Kanal ist sanierungsbedürftig. Quelle: Privat

Für die Anwohner der Stoeckerstraße nicht wirklich akzeptabel. Auch der Bürgersteig sei gerade für die vielen Schulkinder an einigen Ecken viel zu schmal und nicht verkehrssicher. „1995 wurde aus dem Grünstreifen ein Radweg, 2006 kam das entsprechende Verkehrsschild aber wieder weg. Gerade am Kanal ist der Radweg auch in einem sehr grenzwertigen Zustand“, beschreibt Peter Grundler weiter und hofft auf Veränderungen.

Von Knut Hagedorn

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