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Oranienburg Tierisches Weihnachtsfest: Gnadenhof platzt aus allen Nähten
Lokales Oberhavel Oranienburg Tierisches Weihnachtsfest: Gnadenhof platzt aus allen Nähten
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18:26 15.12.2019
Das Gelände des Gnadenhofes im Wensickendorfer Gärtnerweg erstrahlte am Sonnabend im weihnachtlichen Lichterglanz. Quelle: Nadine Bieneck
Wensickendorf

„Völlig überwältigt“, so Vereinssprecherin Ruth Schnitzler, waren die Mitglieder vom Gnadenhof und der Wildtierrettung aus Wensickendorf am Sonnabend vom Zulauf ihres Tierweihnachtsfestes. Mehr als 400 Besucher schauten auf dem Gelände der Gnadenhof-Pflegestelle im Gärtnerweg vorbei. Zwischenzeitlich reihte sich am Nachmittag Auto an Auto, „wir mussten die Straße kurzzeitig sperren, um des Besucherstromes Herr werden zu können", so Ruth Schnitzler, die ob dessen „Gänsehautstimmung“ verspürte.

Besucher kommen nicht mit leeren Händen

Rund zwei Wochen hatte der Vereindas Gelände, auf dem in erster Linie alte, kranke und gerettete Tiere ihr Gnadenbrot erhalten, für die Veranstaltung vorbereitet. Ein großes Festzelt lud zum Verweilen, weihnachtliche Lichter gaben dem Hof mit Einbrechen der Dunkelheit einen heimeligen, weihnachtlichen Schliff. Der Aufwand zahlte sich aus. Nicht nur aus Wensickendorf und Oranienburg strömten die Besucher herbei, aus ganz Oberhavel, Berlin, Ostprignitz-Ruppin und gar der Uckermark reisten die Besucher an. „Unser Weihnachtsfest ist ein Dankeschön an all die Menschen, die uns das ganze Jahr unterstützt, aufrecht gehalten und Kraft gegeben haben“, so Schnitzler. Es sei kein leichtes Jahr gewesen. Mehr als tausend Tiere seien gerettet worden, mehr als dreitausend Einsätze erfolgt. 60, 80, 100 Anrufe gingen in der Hochsaison täglich auf der Notfallnummer des Vereins ein. „Ohne Unterstützung und Spenden wäre diese Arbeit gar nicht leistbar." Am Sonnabendabend war ein neuer Riesenstapel an Futter- und Materialspenden zusammengekommen. „Das hilft uns, gut ins neue Jahr zu starten“, freute sich Ruth Schnitzler, ebenso wie über den Tombolaerlös und Geldspenden, die zur Bezahlung von Tierarztrechnungen unverzichtbar seien.

Für kurzentschlossene Tierfreunde hielt Ruth Schnitzler noch einen besonderen Tipp parat: „Wir sind ständig auf der Suche nach Paten für die Tiere unseres Gnadenhofes. Das ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Von Nadine Bieneck

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