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Oranienburg Gegeneinander zur Rutschenbestzeit
Lokales Oberhavel Oranienburg Gegeneinander zur Rutschenbestzeit
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18:35 10.10.2019
Marco Jennrich, Maskottchen Falko, Bastian Gebhardt Angela Petzi und Kay Duberow (v.l.n.r.) weihen die neue Doppelrutsche ein. Quelle: ENRICO KUGLER
Oranienburg

Schlange stehen hieß es am Donnerstag schon ab 10 Uhr morgens an der neuen Rutsche „Double2 Racer“ in der Turm-Erlebniscity in Oranienburg. Am Donnerstagnachmittag eröffneten Geschäftsführer Kay Duberow und Angela Petzi vom Architekturbüro Petzi+Petzi aus Oranienburg die brandneue Doppelrutsche. Sie ersetzt die 17 Jahre alte Rutsche „Black Hole“, die nach etwa drei Millionen Rutschpartien in den wohlverdienten Ruhestand geschickt wurde. „Zwei Jahre Planung und 9,5 Wochen Bauzeit haben nun ein Ergebnis“, erklärte Kay Duberow. Am 5. August war mit dem Bau der „Double2 Racer“ begonnen worden. „Wir mussten auch noch während der Bauphase die Planungen ändern, teilweise wurde das komplette Design umgeworfen“. Grund dafür seien alte Baumängel aus der Errichtungszeit gewesen, die während des Umbaus behoben wurden. „Jetzt können unsere bis zu 600 000 Gäste im Jahr ein ganz besonderes Erlebnis genießen“, ist sich Kay Duberow sicher.

Wettrutschen auf der Doppelrutsche

Die neue Rutsche wartet mit einigen Highlights auf. So rutscht man oben noch in je einer blauen und einer gelben Röhre, die sich auf etwa der Hälfte zu einer lila Röhre vereinigen und einen gemeinsamen Zieleinlauf ermöglichen. Außerdem wartet die Rutsche mit speziellen Lichteffekten und optische Raffinessen in den Röhren auf. Den Ehrgeizigen unter den Gästen wird die Möglichkeit zur Zeitmessung gefallen – damit werden richtige Wettkämpfe möglich. Dies wird am Turm-Rutschentag am 20. Oktober auch sicherlich genutzt werden. Von 10 bis 20 Uhr können sich Badegäste auf der neuen Rutsche vergnügen und zu Musik abtauchen.

Kay Duberow bedankte sich zur Eröffnung auch für die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Handwerkern. „Von 13 am Bau beteiligten Firmen waren acht ortsansässig. Die anderen fünf Firmen waren überregionale Spezialfirmen, die es in unserer Region so leider nicht gibt“, erklärte der Geschäftsführer der Turm-Erlebniscity. Außerdem dankte er den Gästen für ihr Verständnis und den Mitarbeitern für ihr Engagement, trotz der Umstände wie Baulärm und Staub jeden Tag ihr Bestes zu geben. Bis auf zwei Wochen während der Schließzeit fand der Bau parallel zum Tagesbetrieb statt.

360 Rutschpartien pro Stunde

Die Rutsche war jedoch nicht das einzige Projekt. So wurde „in einem Rutsch“ auch das Landepodest, in dem die Rutschen enden, komplett erneuert, ebenso wie der Treppenturm. Außerdem wurde die Wasserversorgung für die neue Rutsche angepasst. „Mit allen Bauabschnitten zusammen bewegen wir uns im oberen sechsstelligen Bereich“, bezifferte Duberow die Gesamtkosten des Bauprojekts. „Wir bieten unseren Gästen damit eine ganz neue Qualität, ein neues Erlebnis, sowohl optisch als auch funktional.“ 360 Rutschpartien sind pro Stunde auf der 88 Meter langen Rutsche möglich. Die Höchstgeschwindigkeit konnte indes noch nicht ermittelt werden.

Bis Mittwochabend wurden noch Restarbeiten an der Rutsche vorgenommen, am Montag fand bereits die technische Prüfung statt. Kleinere Feinarbeiten werden auch in den nächsten Tagen noch stattfinden.

Von Stefanie Fechner

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