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Oranienburg Turm: Sanierungen fast abgeschlossen
Lokales Oberhavel Oranienburg Turm: Sanierungen fast abgeschlossen
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09:35 07.12.2016
Letzte Arbeiten werden derzeit im Selbstbedienungsrestaurant durchgeführt. Quelle: Marco Winkler
Oranienburg

Manch einem der pro Jahr bis zu 600 000 Gäste mag die Turm Erlebniscity wie eine Mini-Variante der Hauptstadt vorkommen. Wie in Berlin wird immer an einer Ecke gearbeitet, repariert, ausgebessert. „Wir sind gerade mitten in einem dreijährigen Sanierungsverlauf“, so Geschäftsführer Kay Duberow. Anders als in der benachbarten Metropole ist ein Ende in Sicht.

So können Besucher jetzt wieder im Außenbereich des Erlebnisbades schwimmen. Hier war eine Teilsanierungen nach 15 Jahren Verschleiß, Frost, Hitze und Pfusch am Bau aus dem Jahr 2002 nötig. „Wir haben mehr gemacht als wir vorhatten“, so Duberow. Auch das Innenbecken wurde ausgebessert, weil sich Fliesen immer wieder gelöst haben. Die neuen Mosaikkacheln sollen 15 Jahre halten. Somit ist nach der Sanierung des Sportbades 2015 auch das Erlebnisbad durch. Kosten: rund 80 000 Euro.

Der Außenbereich hat seit einigen Wochen wieder geöffnet. Quelle: Marco Winkler

Anfang kommender Woche wird ein weiterer baulicher Abschnitt ans Netz gehen: das Selbstbedienungsrestaurant im Freizeitbadbereich, im Turm-Fachjargon „FreeFlow“ genannt. 300 000 Euro wurden am Ende investiert. „Das hat uns mehr Nerven, mehr Zeit und mehr Geld gekostet“, berichtet Duberow von den strapaziösen Überraschungen, die während der Sanierung ans Licht kamen. So war im Vorfeld trotz Probebohrungen nicht abzusehen, dass der komplette Fußboden durchnässt war – bis aus den Gussasphalt runter. Über 15 Jahre ist wegen einer fehlenden Dichtung Feuchtigkeit eingedrungen. Also mussten alle Natursteine raus. Ersetzt wurden sie durch moderne, helle Fliesen.

Der ganze Bereich bekam eine neue Optik. Ab Montag, spätestens aber ab Dienstag soll der Gastroniebereich wieder zugänglich sein – ohne die alte Tiefseeoptik auf der einen Wand, dafür mit drei Verkehrswegen. Heißt: Es gibt Getränke- und Salatinseln, warme und kalte Küche, eine Dessertecke und Kaffeestation, alles mit einer Tellerrutsche ausgestattet. „Die Aufenthaltsqualität erhört sich und Wartezeiten verkürzen sich.“ Dazu soll in einer offen einsehbaren Küche frisch gekocht werden. Die Dauerrenner wie Currywurst, Pommes und Nudeln mit Tomatensoße bleiben im Sortiment. Neu hinzu kommen mehr Geflügelgerichte, eine größere Salatauswahl und zuckerreduzierte Produkte.

Blick hinter die Baukulissen. Besucher werden ab kommender Woche davon nichts mehr sehen. Spätestens Dienstag soll die SB-Ecke ans Netz gehen. Quelle: Marco Winkler

Und weil nach der Sanierung vor der Sanierung ist, geht es 2017 weiter. Die Sanierung des großen Wellenbeckens für eine halbe Million Euro sowie der zwei Solebecken steht an. Hier wird alles neu gemacht – für eine Haltbarkeit von mindestens 20 bis 25 Jahre. „Ein wichtiger Punkt ist auch die Herstellung der Betriebssicherheit“, so Duberow.

Für den Zeitraum der Arbeiten werden Wellen- und Solebecken ab dem 29. Mai für acht Wochen geschlossen sein. Die Ausschreibungen der Arbeiten laufen. Eigentlich sollte das Wellenbecken schon in diesem Jahr saniert werden, doch es fand sich kein geeigneter Fliesenleger für die Aufgabe. Der bisherige Plan sieht vor, dass die Turm Erlebniscity dann bis spätestens Ende 2017 einmal komplett durchsaniert ist.

Von Marco Winkler

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