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Oranienburg Veranstaltungen zum 30. Jahrestag des Mauerfalls
Lokales Oberhavel Oranienburg Veranstaltungen zum 30. Jahrestag des Mauerfalls
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16:25 18.10.2019
Eike-Kristin Fehlauer, Daniel Fehlauer und Christiane Grintzewitsch (v.l.n.r.) präsentieren die kommenden Veranstaltungen. Quelle: Stefanie Fechner
Oranienburg

Am 9. November jährt sich der Mauerfall zum 30. Mal. Die Stadt Oranienburg, die Stadtbibliothek Oranienburg und der Kunstraum-Oranienwerk e.V. haben sich zusammengeschlossen, um den Kreisstädtern Veranstaltungen zum 30. Jahrestag des Mauerfalls präsentieren zu können. Den Auftakt macht eine Podiumsdiskussion am 9. November um 19 Uhr.

Podiumsdiskussion verschiedener Generationen

Was erlebten die Menschen in und um Oranienburg am Tag des Mauerfalls, welche Erinnerungen haben sie an diese Zeit? Die Geschichtenbroschüre „Gestern – heute – morgen, Erinnerungen an den Mauerfall“ gibt einen Einblick in die Thematik. Unter der Federführung des Kunstraum- Oranienwerk e.V. in Kooperation mit der Stadt Oranienburg entstand eine Broschüre mit 23 Geschichten von Zeitzeugen aus der Region, erzählt unter anderem von Hans-Joachim Laesicke, Christian Rössler, Volkmar Ernst, Susanne Bartelt, Jennifer Bernard und Maike Hansen. Alle werden in der Stadtbibliothek vor Ort sein und ihre ganz persönliche Geschichte präsentieren. Im Anschluss an jeden Beitrag wird es eine Diskussion dazu geben. Daniel Fehlauer, Leiter der Stadtbibliothek Oranienburg wird den Abend moderieren. Die Broschüre kann im Rahmen der Veranstaltung für eine Schutzgebühr in Höhe von vier Euro erworben werden. Danach ist sie dann in der Tourist-Info verfügbar. Der Erlös aus dem Verkauf kommt einem Wasserprojekt in Simbabwe zu Gute und einem wie die erste Vorsitzende des Vereins Kunstraum- Oranienwerk, Christiane Grintzewitsch betonte. Für sie war das Sammeln der Geschichten eine sehr persönliche Erfahrung. „Ich habe mit so vielen tollen Menschen gesprochen. Es war ein Projekt mit Schwierigkeiten, aber einem tollen Ende“, schwärmt sie.

Lesung mit Johannes Nichelmann

Bürgermeister Alexander Laesicke wird den Abend mit einem Grußwort eröffnen, bevor sich die Teilnehmer aus verschiedenen Generationen die Bühne teilen werden. Die Stadt Oranienburg beteiligt sich an der Aktion zum Mauerfall, auch wenn es keine direkte Verbindung zur Mauer gab. „Allerdings befand sich die Stadt im Schatten der Berliner Mauer“, wie die Pressesprecherin der Stadt Oranienburg, Eike-Kristin Fehlauer betonte. Außerdem sei auch das Schloss und der Schlosspark vor der Wiedervereinigung Ausbildungsort für die damaligen Grenztruppen.

Die zweite Veranstaltung findet am 11. November um 19 Uhr in der Stadtbibliothek statt. Johannes Nichelmann wird aus seinem Buch „Nachwendekinder – Die DDR, unsere Eltern und das große Schweigen“ lesen. Nichelmann, selbst Jahrgang 1989, bezieht sich damit auf die Kinder der Generation zwischen 1985 und 1992 und deren Elternhäuser. In seinem Buch lässt er verschiedene Personen zu Wort kommen, die erst im Erwachsenenalter von einer Stasi- oder SED-Vergangenheit ihrer Eltern erfuhren und begibt sich damit auf einen oft blinden Fleck der Familiengeschichten. Die Karten für die Lesung kosten fünf Euro und können bei der Stadtbibliothek vorbestellt werden.

Von Stefanie Fechner

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