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Oranienburg Vom Herzen der Stadt ins Grüne
Lokales Oberhavel Oranienburg Vom Herzen der Stadt ins Grüne
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20:51 09.07.2019
Das Große Wehr in Sachsenhausen. Die Havel sieht hier durch das Geröll stellenweise wildromantisch aus. Quelle: Fotos: Helge Treichel
Oranienburg

 Die Landesgartenschau vor zehn Jahren hatte den Anstoß gegeben, um Oranienburgs Schmuckstück mehr Geltung zu verschaffen – der Havel. Abseits der asphaltierten Strecken gibt es allerdings weitere schöne Wege. Ein Rundweg beginnt und endet (nach fünf Kilometern) direkt am Schloss. Eine Vielzahl weiterer Varianten ist möglich.

Ich schlage vor, die Brücke am Stadthafen zu überqueren und zur Sachsenhausener Straße zu gehen. Dort links und noch einmal links in die Adolf-Mertens-Straße. Am Weidengarten vorbei, liegt die Försterstraße vor uns, die parallel zu Havel verläuft. Wer jetzt halb links den schmalen Durchgang zum Wasser nicht verfehlt, kann ab jetzt nur noch genießen: Wir halten uns rechts, sodass die Havel linker Hand liegt. Auf einem Uferpfad geht es nun an Gartengrundstücken und Stegen vorbei. Aber Stopp: Einzelne Eigentümer dulden sogar das Betreten oder Baden auf eigene Gefahr. Diese Gelegenheit bietet sich gleich geradezu, wenn man zur Havel kommt. Idyllisch. Diese Zeit zum Verweilen sollte man sich nehmen.

Das Naherholungspotenzial der Havel ist längst erschlossen. Es gibt aber auch Wege abseits der asphaltierten Strecken. Ein Tipp von MAZ-Redakteur Helge Treichel.

Wir kommen an schmucken neuen Häusern vorbei und weiteren, die gerade gebaut werden. Nachdem es gerade zu dieser Jahreszeit manchmal so scheint, als ginge es nicht weiter, wird das Große Wehr in Sachsenhausen sichtbar. Von der Chausseestraße geht es erneut links auf dem Weg zur Biberfarm weiter, zunächst ein Plattenweg. Auf dem gewundenen Abschnitt dieses zweiten Havelarms mit deutlich höherem Wasserpegel bieten sich tolle Ausblicke. Kurz hinterm Havelkreuz erreichen wir die Überreste der alten Friedenthaler Schleuse, die leider zugeschüttet ist. Dort gehen wir auf einem versteckten, aber ausgewiesenen Privatweg weiter. Nach einigem Auf und Ab sowie Gestrüpp und Brennnesseln kommt bald der Stadthafen in Sicht und das Schloss mit seiner Einkehrmöglichkeit. Das ist jetzt verdient!

Von Helge Treichel

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