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Oranienburg SEK-Einsatz: Mann hantiert unter Drogen mit Waffen
Lokales Oberhavel Oranienburg SEK-Einsatz: Mann hantiert unter Drogen mit Waffen
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19:57 31.01.2019
Die Absperrung wird um 18.20 Uhr wieder aufgehoben. Quelle: Sebastian Morgner
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Oraneinburg

Der Einsatz eines schwer bewaffneten Spezialeinsatzkommandos (SEK) in der abgesperrten Stralsunder Straße sorgte am Donnerstagabend in Oranienburg für Aufsehen. Das Fahrradparkhaus war eine gute Stunde lang nicht erreichbar. Der Einsatz galt einem Bewohner im Wohnhaus gegenüber. Nachbarn hatten sich am Nachmittag bei der Polizei gemeldet, weil der Mann seit einigen Tagen gelärmt hatte. Dabei soll er auch mit einer Pistole und gefährlichen Messern hantiert und unter Drogeneinfluss gestanden haben, informierte Einsatzleiter André Quade auf Nachfrage und stellt fest: „Betäubungsmittel und Waffen sind eine gefährliche Kombination.“

Tatverdächtiger nicht angetroffen, Wohnung durchsucht

Konkret bedroht habe der Betroffene zwar niemanden, er sei aber einschlägig bei der Polizei bekannt. Deshalb sei die Situation auch von der Justiz als so gefährlich eingestuft worden, dass nach richterlichem Beschluss etwa 25 Polizeibeamte aus Oberhavel sowie gut zehn SEK-Beamte mit Diensthund ab etwa 17 Uhr zum Einsatz kamen. Die Haustür wurde geöffnet, der Tatverdächtige sei jedoch nicht angetroffen worden, so Quade.

Gemeinsam mit speziell geschulten Fachleuten vom Landeskriminalamt sei die Wohnung durchsucht worden. Was konkret gefunden wurde, konnte der Einsatzleiter zunächst noch nicht sagen. Die Sperrung in der Stralsunder Straße wurde um 18.10 Uhr wieder aufgehoben.

Von Helge Treichel