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17:35 29.11.2018
Lothar Stenzel. Quelle: Robert Roeske
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Lehnitz

Die Wohnungsbauprojekte der Brenta Real & Co. KG in Lehnitz kommen voran. Zunächst waren in dem ehemaligen Jüdischen Erholungsheim (Baujahr 1899) 17 Wohnungen entstanden. „Die sind zu 100 Prozent vermietet“, sagt Lothar Stenzel, Geschäftsführer des in Berlin ansässigen Unternehmens. Das Gebäude in der Magnus-Hirschfeld-Straße hatte zuvor zwölf Jahre leer gestanden. Zwei weitere, in der Bauphase befindliche Häuser sollten eigentlich schon weiter sein. Aber es fehlten Zimmermänner. „Die Nachfrage nach Gewerken ist sehr hoch. Deshalb kam es zu Bauverzögerungen“, sagt der Investor. Inzwischen kann er auch für die weiteren sechs Häuser, die um das einstige Erholungsheim herum gebaut werden sollen, Teil-Vollzug melden. „Sie sind an die Deutsche Pensionskasse gegangen. Wir wollten sie nicht einzeln verkaufen, sondern im Block. Das ist uns gelungen. Es hat Interessenten gegeben, die uns sagen wollten, dass wir zu teuer bauen, billigere Fenster nehmen oder die Tiefgarage weglassen sollten. Das ist mit mir nicht zu machen. Uns geht es nicht um Rendite, sondern um Qualität“, so Lothar Stenzel. Diese Interessenten dachten, dass sie die Wohnungen außerhalb Berlins zu Tiefstpreisen bekommen würden. Von denen nahm die Brenta Real & Co KG Abstand. Jetzt sei aber der Verkauf nach den Vorstellungen des Berliner Investors über die Bühne gegangen.

Baufeld für sechs Häuser wird vorbereitet

„Nun wird das Baufeld für diese sechs Häuser vorbereitet, damit die Bauarbeiten beginnen können“, sagt Lothar Stenzel. Wann das genau passieren könne, sei wegen des nahenden Winterwetters schwer vorherzusehen. So oder so sei mit der Fertigstellung Ende 2020 zu rechnen. Die 46 Wohnungen besitzen eine Größe von 40 bis 170 Quadratmetern. Einige von ihnen haben einen Seeblick. Gebaut werde auch eine Tiefgarage. Insgesamt umfasst das Projekt des Berliner Unternehmens knapp 80 Wohnungen auf dem Areal.

Von Stefan Blumberg