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Oranienburg „Wir sind Louise“: Offene Türen am LHG
Lokales Oberhavel Oranienburg „Wir sind Louise“: Offene Türen am LHG
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17:43 11.01.2020
Experimente im Physikraum. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Im Schulflur des Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasiums (LHG) wird bald eine große Tafel hängen: „Wir sind Louise“ soll dann darauf stehen. Es ist ein Motto, auf das Schulleiterin Gabriele Schiebe sehr stolz ist. Der Satz passe. „Wir sehen uns hier als Gemeinschaft“, sagte sie am Sonnabendvormittag beim „Tag der offenen Tür“. „Wir versuchen, jeden mitzunehmen, eine gemeinsame Schulkultur zu prägen, in der man sich mitgenommen fühlt.“

Diesem Geist konnten die vielen Besucher, die am Sonnabend ins Oranienburger Gymnasium kamen, auf die Spur gehen. Wer ins Schulhaus kam, ist gleich von einer Schülerin oder einem Schüler begrüßt worden, um eine Tour durch das Haus zu beginnen, um Informationen zu geben, um zu erzählen, was das LHG ausmache.

Darstellendes Spiel in der Aula. Quelle: Robert Roeske

„Für mich sind es ganz viel die Menschen hier“, sagt Schüler Tobias Fiedler. Er besucht die 10. Klasse. „Ich habe hier viele Freunde, mit denen ich zusammen lerne.“ Auch er führte Besucher durch das Haus. Sie konnten sich ansehen, wie die Räume ausgestattet sind. Im Informatikraum wurden Fragen ebenso beantwortet wie im Chemiekabinett.

Christin Preller aus Germendorf kam mit ihrer Tochter Lena ans LHG. „Sie soll sich unvoreingenommen die Schule ansehen“, sagte sie. „Die Schulführungen sind toll, die machen das echt gut, die Kinder. Und da gehört ja auch was dazu.“ Das LHG konkurriert bei den Prellers mit dem Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasium. Beide seien von Germendorf aus mit dem 824er-Bus gut erreichbar. Besonders beeindruckt war Christin Preller von der Digitalisierung der Schule.

In allen Räumen war viel zu sehen. Quelle: Robert Roeske

Die sorgte in den vergangenen Monaten dafür, dass die Schule eine Baustelle war. „Aber jetzt wird der Zustand von Woche zu Woche besser“, sagte Gabriele Schiebe. Die Kabelschächte sind erneuert worden, neue Kabel gelegt, neue Außenjalousien installiert. Für die etwa 700 Jugendlichen und das 53-köpfige Lehrpersonal soll so das Arbeiten noch mehr erleichtert werden.

Das LHG punktet auch mit einer Schach-AG, mit der AG für Toleranz und dem Projekt „Hands accross the Campus“, bei dem Jugendliche sich um ältere Menschen kümmern. Außerdem gebe es eine Kooperation mit der US-Botschaft, auch können sich Jugendliche mit Journalismus befassen, auch der Förderverein sei sehr aktiv, so die Schulleiterin weiter.

Andrang beim Förderverein. Quelle: Robert Roeske

Daniel Langhoff leitet den Förderverein, der etwa 70 Mitglieder hat. „Es ist eine lebendige Schule“, sagte er. Und eine, die die Absolventen nicht so schnell loslässt, denn inzwischen sind einige ehemalige Abiturienten selbst Lehrende am Louise-Henriette-Gymnasium.

„Es ist auf jeden Fall eine große Schule, die Lehrer sind alle ganz nett“, sagte Lena Preller am Ende. Nun muss sie sich entscheiden, ob sie bald das Haus regelmäßig besuchen will.

Von Robert Tiesler

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