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Oranienburg Workshop zum neuen Jugendtreff: Räume voller Leben
Lokales Oberhavel Oranienburg Workshop zum neuen Jugendtreff: Räume voller Leben
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19:33 15.01.2020
Volles Haus herrschte am Mittwochabend in den Räumen des zukünftigen Jugendtreffs in der Bernauer Straße in Oranienburg. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Aus allen Nähten platzten am Mittwochabend die immerhin rund 200 Quadratmeter großen Räumlichkeiten in der Bernauer Straße 61, in denen zukünftig ein Treffpunkt für Jugendliche der Stadt Oranienburg eingerichtet werden soll. „Wir sind total begeistert, dass so viele Menschen heute gekommen sind“, sagte die Jugendkoordinatorin der Stadt, Angelika Mattner, und war perplex. Rund 40 Jugendliche, darüber hinaus Anwohner, Gewerbetreibende und interessierter Bürger sowie zahlreiche Stadtverordnete hatten sich um 17 Uhr in den vormaligen Geschäftsräumen eingefunden, um sich zu informieren, auszutauschen und Ideen loszuwerden, wie der seit vielen Jahren geforderte Jugendtreff zukünftig mit Leben gefüllt werden kann und soll.

Sofort nach dem Beschluss auf den Weg gemacht

Auch Stefanie Rose, Oranienburgs Sozialdezernentin, war baff: „Das ist der Wahnsinn. Mit diesem Zulauf haben wir überhaupt nicht gerechnet“, sagte sie. Dirk Blettermann (SPD), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, erinnerte an die zurückgelegten Etappen, die das Projekt hinter sich gelassen hat und dankte allen beteiligten Akteuren. Insbesondere dem Jugendbeirat, der sich immer wieder für einen Treffpunkt junger Menschen in der Stadt stark gemacht hatte, als auch Stefanie Rose: „Sie hat sich sofort nach dem Beschluss der Stadtverordneten für einen Jugendtreff im Februar 2019 auf den Weg gemacht.“ Nicht einmal ein Jahr später in den Räumen stehen und Idee für den Fortgang der Einrichtung sammeln zu können sei nicht selbstverständlich.

Appell von Dirk Blettermann: „Füllen Sie das Jugendcafé mit Leben“

Aufgeteilt in bunt durchmischte Gruppen tauschten sich die Besucher dann in einer Art Ideencafé zu den Themen Aktivitäten („Was soll im Jugendtreff stattfinden?“), Betrieb („Wie soll der Jugendtreff organisiert sein?“) und Vernetzung („Wie soll die Vernetzung mit Nachbarschaft, Stadt und darüber hinaus stattfinden?“) aus. Auf Stellwänden wurden weitere Ideen und Wünsche notiert. „Wir wollen so viel von dem ermöglichen, was ihr euch auch wünscht“, hatte Stefanie Rose zuvor erklärt. Feste Entscheidungen würden bei dem Workshop jedoch nicht getroffen, er solle Orientierung geben, in welche Richtung es gehe. Gleich mehrfach betonten die jungen Leute ihren Wunsch einer Einrichtung „nur für Jugendliche, keine Erwachsenen“. Die in den Gesprächsgruppen erarbeiteten Punkte wurden abschließend präsentiert und diskutiert, mehr dazu später auf maz-online.de. Am 19. Februar sollen sie in einer Ideenwerkstatt weiterentwickelt werden. „Nutzen Sie das Jugendcafé, wir wollen es nicht irgendwann mangels Zulauf wieder schließen müssen“, gab Dirk Blettermann den Jugendlichen mit auf den Weg, „füllen Sie es mit Leben.“

Von Nadine Bieneck

Anja Klemer-Koch (37) hat als Ortswehrführerin das Sagen und hat 24 einsatzfähige Einsatzkräfte zu betreuen. Gemeinsam mit ihrem Mann Oliver Koch (31), mit dem sie seit sechs Jahren verheiratet ist. Geheiratet haben sie am 11. September.

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