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Oranienburg Zentrum-Süd: Oranienburger B 96-Anschlussstelle zwei weitere Monate gesperrt
Lokales Oberhavel Oranienburg Zentrum-Süd: Oranienburger B 96-Anschlussstelle zwei weitere Monate gesperrt
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16:17 07.10.2019
Starkregenfälle hatten im Sommer 2017 an gleich mehreren Stellen die Böschung der B96 in Mitleidenschaft gezogen. Quelle: Andrea Kathert
Oranienburg

Autofahrer in und um Oranienburg brauchen weiter starke Nerven: Die Bauarbeiten an der Böschung der B 96-Anschlussstelle Oranienburg Zentrum-Süd können nicht wie geplant bis Anfang Oktober fertiggestellt werden, sondern gehen in die Verlängerung. Nach aktuellen Planungen werden die Arbeiten an der Böschungnun „voraussichtlich Ende November, Anfang Dezember“ beendet, wie Hans-Jürgen Otte vom Landesbetrieb Straßenwesen auf MAZ-Nachfrage mitteilte. Erst dann kann auch die seit 15. Juli vollgesperrte östliche Anschlussstelle Oranienburg Zentrum-Süd der B 96 wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Zwei Gründe ausschlaggebend für Verzögerung der Bauarbeiten

Für die Verzögerung der Bauarbeiten gibt es gleich zwei Gründe, erläutert Hans-Jürgen Otte. So seien zum einen die durch den Starkregen 2017verursachten Böschungsschäden deutlich stärker ausgefallen, als vorab vermutet. „Im Verlauf der Bauarbeiten an der Böschung vor Ort stellte sich heraus, dass der Starkregen mehr zerstört hat, als nach außen hin erkennbar war“, erklärt der Sachgebietsleiter.

Brandenburger Sand gibt nicht genügend Standfestigkeit

Zum anderen ergab sich im Verlauf der Bauarbeiten, dass die Qualität des verbauten Bodens „nicht für die Gegebenheiten ausreichte“, so Otte. „Wie sich herausgestellt hat, muss ein spezielles Bodengemisch verwendet werden, um eine dauerhafte Böschungsstandfestigkeit zu erreichen. Das Ganze soll ja dauerhaft halten und nicht gleich wieder kaputt gehen. Sonst brauchen wir das gar nicht erst machen.“ Der ursprünglich verbaute Boden erwies sich im Verlauf der Bauarbeiten als ungeeignet. „Kiessand verändert sich im Laufe der Zeit.“ Nachdem klar wurde, dass das verwendete Bodengemisch den Erfordernissen auf Dauer nicht gerecht wird, wurden Alternativen getestet: „Während dieser Tests stand die Baustelle auch mal für zwei Wochen still, da die Testergebnisse abgewartet werden mussten“, erklärt der Straßenexperte den von vielen Bürgern kritisierten zwischenzeitlichen Stillstand auf der Baustelle. Aktuell warte man vor Ort nun auf das spezielle Bodengemisch aus Split und Sand, um die Arbeiten fortzusetzen.

Von Nadine Bieneck

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