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Oranienburg Markt der sozialen Möglichkeiten: Vielfältiger Austausch
Lokales Oberhavel Oranienburg Markt der sozialen Möglichkeiten: Vielfältiger Austausch
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17:29 30.08.2019
Gut besucht war der Markt der sozialen Möglichkeiten am Freitagmittag. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Zum zweiten Mal lud der Märkische Sozialverein e.V. (MSV) in Oranienburg auf den Markt der sozialen Möglichkeiten. In der Bernauer Straße/Ecke Liebigstraße präsentierten sich neben dem MSV auch viele andere Vereine, Projekte und Institutionen aus dem sozialen Bereich.

Vielfältige Informationsmöglichkeiten

So konnte man sich zum Beispiel am Stand der Bürgerstiftung Oranienburg von Altbürgermeister Laesicke zu seinem Projekt beraten und informieren lassen. Die Bürgerstiftung existiert bereits seit sechs Jahren. „Ziel ist es, eine solidarische städtische Gemeinschaft zu schaffen“, so Hans-Joachim Laesicke. Wie der 65-Jährige ist auch Heike Bergmann am Stand vor Ort. Alle sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig, die mit dem gespendeten Geld unter anderem Projekte wie „Seniorenfreunde“ und „Kinderträume“ verwirklicht.

Am Stand gegenüber informiert Dana Max (43) vom Nestor Bildungsinstitut. Sie ist Ansprechpartnerin der Oranienburger Niederlassung. Ziel der Mitarbeiter dort ist es, Langzeitarbeitslose wieder auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies wird zum Beispiel über das IGEL-Projekt gefördert. Hier bieten sie Betroffenen Hilfestellungen bei der Berufs- und Arbeitsmarktorientierung, dem Bewerbungstraining und bei Computerkursen. Es bekommen etwa 100 Teilnehmer je Projektfördermaßnahme ihre Chance. Weiteres wichtiges Arbeitsgebiet ist die Integration von Geflüchteten. Dazu werden Deutschkurse von der Vermittlung von Grundkenntnissen bis hin zum Hochschulniveau angeboten.

Eine der zahlreichen Selbsthilfegruppen vor Ort war die Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose mit ihren Ortsgruppen aus Oranienburg und Schildow. Sie waren im letzten Jahr schon dabei. „Gemeinsam sind wir stark!“, fasst Britta Rudolph (56) den Zusammenhalt in der Gruppe zusammen. Nebenbei trödelten die Mitglieder mit gespendeten und selbst gemachten Dingen, um die Gruppenkasse aufzubessern. Dieses Geld wird dann für Ausflüge und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Als Standgebühr wird ein Kuchen fällig

Auch das Frauenhaus Oberhavel, das CJD Oranienburg, die Selbsthilfegruppe für Hörgeschädigte und der Eltern-Kind-Treff präsentierten sich. Die Oranienburger Kleiderkammer, der Lions-Club und etliche Pflegedienste waren wie schon im Vorjahr mit Ständen vertreten. Die Idee brachte Wochenmarkt-Betreiber Bernd Gellesch mit, der mit dem Markt der sozialen Möglichkeiten bereits in Berlin gute Erfahrungen machen konnte. Standgebühr zahlten die Teilnehmer indes nicht, es wurde lediglich ein selbst gebackener Kuchen je Stand fällig. Rings um den Markt fand auch der reguläre Wochenmarkt statt. Bemängelt wurden unter einigen Besuchern die Uhrzeiten des Marktes, da dieser dadurch vor allem für Berufstätige kaum wahrzunehmen ist.

Von Stefanie Fechner

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