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Oberhavel Punkfestival: Ordnungsamt gibt grünes Licht
Lokales Oberhavel Punkfestival: Ordnungsamt gibt grünes Licht
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00:20 06.08.2017
Der Platz vor der Bühne auf der Kremmener Wiese war gestern noch sehr aufgeweicht. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Der Einlass für das Punkfestival „Resist to Exist“ beginnt offiziell erst am Freitag um 12 Uhr. Aber schon am Donnerstagnachmittag pilgerten die ersten Besucher den Oranienburger Weg in Kremmen entlang, um zum Gelände von „Resist to Exist“ zu gelangen. Die meisten kommen offensichtlich mit der Bahn, vom Bahnhof aus liefen sie los, einige hatten Einkaufswagen dabei. An einer Stelle warteten schon die Bierverkäufer, die erste Geschäfte witterten. Auf den Wiesen standen bereits einige Zelte, die spätestens am Freitag auf das eigentliche Camping-Areal umziehen sollen.

Vor der noch leeren Bühne standen am Donnerstagnachmittag unterdessen Vertreter des Veranstalters und des Kremmener Ordnungsamtes, um sich zu besprechen. „Aus unserer Sicht ist alles in Ordnung“, sagte Susanne Tamms, seitens der Verwaltung zuständig für die Abnahme des Geländes. Sie hatte auf die Sicherheitswege zu achten, auf die Absperrungen und die Hygiene.

Das Festivalgelände am Donnerstag Quelle: Robert Tiesler

Der angekündigte Soundcheck verschob sich allerdings. Am Nachmittag hatte er noch nicht stattgefunden. Erfahrungsgemäß gebe es da aber keine Probleme, sagte der Technikchef Wolfgang Kunwald. Im vergangenen Jahr habe es laut Susanne Tamms gerade mal drei Beschwerden wegen des Lärms gegeben.

Im Vorverkauf sind etwa 2000 Tickets für das Festival verkauft worden. Gerechnet wird letztlich mit ungefähr 2400 Besuchern. Tickets gibt es für Kurzentschlossene auch immer noch an der Abendkasse. Auch die Kremmener können vorbeischauen – als Bewohner der Stadt haben sie sogar die Möglichkeit, kostenlos reinzukommen, sie brauchen nur ihren Ausweis vorzuzeigen. Im vergangenen Jahr hätten aber noch nicht viele Kremmener davon Gebrauch gemacht, heißt es.

Der Festival-Flyer. Quelle: Promo

Am Donnerstag war die Wiese nach den erneuten Regenfällen recht schlammig. „Wir hoffen, dass es am Wochenende trocken bleibt“, sagte Wolfgang Kunwald. Etwa 70 Leute halfen beim Aufbau, insgesamt umfasst das Team, das größtenteils ehrenamtlich arbeitet, bis zu 300 Menschen. „Das ist ein Non-Profit-Festival“, sagte Wolfgang Kunwald. „Anders ist das finanziell nicht zu machen.“

Um 15.30 Uhr spielt am Freitag die erste Live-Band. Bis Mitternacht darf am Freitag und am Sonnabend live gespielt werden, am Sonntag bis 22 Uhr. Die Aftershow-Partys dauern bis jeweils 4 Uhr, sind dann aber sehr viel leiser.

Viel Lob hat Technikchef Wolfgang Kunwald für Christoph Brunner. Der Kremmener gibt für das Event seine Fläche her. „Eigentlich ist er auch ein Punk“, so Kunwald lächelnd.

Von Robert Tiesler

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