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Oberhavel Richtfest für neue Zug-Halle bei Stadler
Lokales Oberhavel Richtfest für neue Zug-Halle bei Stadler
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00:19 24.12.2017
Die neue Halle soll bis April 2018 fertig sein. Quelle: Stadt Velten
Velten

Per Kran kam er eingeschwebt, der massive Stahlträger. Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner und Stadler-Chef Torsten Trogisch standen auf einer Hebebühne, sie zogen die letzten Schrauben des Trägers fest: Der Zughersteller Stadler hat am Dienstag in seiner Veltener Niederlassung Richtfest gefeiert. Hier soll bis April 2018 eine große Halle gebaut werden, in der die Züge in Betrieb genommen werden. Ein Jahr hatten die Vorbereitungen für den Hallenbau gedauert, erklärte Torsten Trogisch.

Das Gebäude soll eine provisorische Zelthalle ersetzen, für die es nur eine befristete Baugenehmigung gab. „Das Dach ist drauf, Ende Januar werden wir hier wieder Fahrzeuge aufnehmen können, bis April werden im ersten Stockwerk Büro- und Sozialräume entstehen“, erklärte Trogisch den Fahrplan. Insgesamt rund fünf Millionen Euro wolle Stadler in das Projekt investieren, dazu gehört auch eine Mauer als Lärm- und Sichtschutz für die Nachbarn und ein elektrisches Rangierfahrzeug. Zudem solle laut Trogisch das Gleisvorfeld vor der Halle technisch aufgerüstet werden.

Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner zeigte sich erfreut über die gute Entwicklung vor Ort. „Die Stadt Velten ist sehr stolz, ein Unternehmen wie Stadler am Standort zu wissen.“ Mit dem Bau verbesserten sich die Bedingungen für die Mitarbeiter, aber auch für die Nachbarn in der Parkstadt, so die Bürgermeisterin weiter. Sie wünsche sich, dass am Standort neben vielen weiteren Zügen auch die S-Bahn für Velten zum Leben erweckt werden könne.

Bürgermeisterin Ines Hübner montierte den letzten Stahlträger für die Halle. Quelle: Stadt Velten

Die Veltener Niederlassung ist eine Außenstelle von Stadler Pankow, das unter anderem für den Export von Straßen- und Stadtbahnen in die ganze Welt zuständig ist. In Pankow werden diese Bahnen entwickelt und gebaut. In Velten werden diese Schienenfahrzeuge schließlich in Betrieb genommen. Geprüft werden die Züge hier auf einer Teststrecke, die Fahrten bis zu 120 Stundenkilometer erlaubt. Die Inbetriebnahme von Zügen ist heutzutage extrem aufwendig, weil immer mehr Software in den Bahnen ihre Arbeit tut.

Von Marco Paetzel

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