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Oberhavel Schweres Jahr für Jungstörche
Lokales Oberhavel Schweres Jahr für Jungstörche
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20:12 26.08.2013
Zweisamkeit auf dem Storchennenst an der Schmiede in Schwante. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Das gehört zu den Erfolgsgeschichten des Storchenjahres 2013, das ansonsten von herben Verlusten bei den Jungvögeln geprägt war.

Nur 49 Jungstörche machten sich Anfang und Mitte August aus dem Raum Oranienburg auf den Weg nach Süden, berichtet Heigel. 2012 waren es noch 79 gewesen, ein Jahr zuvor 81.

Vor allem Wetterunbilden dezimierten in diesem Jahr den Nachwuchs. So kamen beim Starkregen am 25. und 26. Juni auch schon relativ große Jungstörche ums Leben. Völlig durchnässt starben sie an Unterkühlung. In Teschendorf tötete ein Blitzschlag die beiden Altstörche und vier Junge.

Der Betreuer sieht sich alle Horste im Altkreis Oranienburg an, um die Storchenbilanz aufstellen zu können. So hat er wiederholt auch tote Nestlinge aus luftiger Höhe geholt. 34 Horste waren in diesem Jahr im Raum Oranienburg besetzt gewesen. "Das ist noch ein relativ normaler Wert", so Heigel. Es wäre auch nicht ungewöhnlich, dass Eltern schwache Küken aus dem Nest werfen, um die Überlebenschancen der anderen zu erhöhen. Beklagenswert seien aber die durch die Unwetter hervorgerufenen Verluste an größeren Jungvögeln, die kurz davor standen, flügge zu werden. Roland Heigel registrierte in diesem Sommer unter den Jungvögeln insgesamt 27 Opfer.

Drei verletzte Jungstörche aus Schmachtenhagen hat Heigel in Wensickendorf aufgepäppelt. Am 8. August hätten diese sich nun nach Süden aufgemacht. Der Storchenbetreuer hofft auf eine glückliche Reise und die Rückkehr des Trios im nächsten Jahr. Ein seltenes Phänomen hat der Experte im August in Schönfließ beobachtet. Dort versammelten sich elf Störche auf einem einzigen Horst. "Das Nahrungsangebot muss in der Gegend sehr gut gewesen sein", vermutet Heigel. So konnten die Vögel noch einmal Kraft schöpfen vor ihrer langen Reise.

Der Wensickendorfer macht unterdessen schon Pläne für die kalte Jahreszeit. So muss der Mast mit dem Horst am Bäkeweg in Schmachtenhagen umgesetzt werden, weil die Störche ihn wegen benachbarter Bäume kaum noch anfliegen können.

Gespannt ist Experte Heigel, ob sein Schützling des vergangenen Winters dieses Mal den Flug nach Afrika antritt. Bislang war von Reisevorbereitungen noch nichts zu erkennen.

Von Heiko Hohenhaus

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