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Oberhavel Ausgezeichnete Jugendarbeit wurde belohnt
Lokales Oberhavel Ausgezeichnete Jugendarbeit wurde belohnt
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17:23 17.11.2019
Treffen der Jugendwarte Oberhavels.
Eichstädt

Ohne die Alten würde es keine Jugend geben. Das gilt ebenso bei der Feuerwehr, wo erfahrene Brandbekämpfer Mädchen und Jungen ab ihrem neunten Lebensjahr an die Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr heranführen – und das neben ihrem aktiven Dienst in ihrer Wache. Natürlich ist auch diese Nachwuchsarbeit ehrenamtlich.

Kreisjugendwart Chris Koch dachte sich, dass dieses Engagement eine extra Würdigung verdient und zeichnete erstmals auf der Jahresabschlussversammlung in der Kultur- und Kinderkirche Eichstädt sechs Jugendwarte aus den Städten und Gemeinden aus. „Es sind diejenigen, die immer da sind, wenn wir vom Kreis Veranstaltungen machen“, begründet Koch die Auswahl. Sie helfen dabei mit, im Kreisjugend-Sommerlager bis zu 400 Kinder zu betreuen und Stationen während des jährlichen Orientierungslaufs zu besetzen, oder sie wirken beim Ausbildungsnachweis „Jugendflamme“ mit.

Treffen der Jugendwaerte Oberhavels in der Kinder- und Kulturkirche Eichstädt.. Quelle: Matthias Busse

Mehr als 150 Stunden zusätzliche Arbeit

Aber auch den übrigen versammelten 50 Aktiven galt Kochs Anerkennung: „Ich möchte Danke an die Stadtjugendwarte sagen.“ Danach rechnete Koch vor, dass bei dieser Arbeit 150 Stunden zusammenkommen, die neben dem aktiven Dienst und fortlaufender Ausbildung geleistet werden: „Dann sind wir locker bei mehr als 200 Stunden im Jahr.“

Sechs Stadt- und Gemeindejugendfeuerwehrwarten übergaben er und seine beiden Stellvertreter Tino Küsel und René Schmidt das „Ehrenzeichen der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg“ in Bronze, eine weiß-rot-blau gestreifte Ordensspange.

Gekommen war dazu auch Landesjugendfeuerwehrwart Aribert Köbschull aus Cottbus, der erst seit wenigen Tagen Chef über 1050 Brandenburger Jugendfeuerwehren mit etwa 13 000 Mitgliedern – davon 900 aus Oberhavel – ist. Er unterschrieb die Urkunden „für besondere Verdienste um die Entwicklung der Jugendfeuerwehr des Landes“.

Verantwortliche Arbeit mit dem Nachwuchs

Köbschull ist Disponent bei der Berufsfeuerwehr Cottbus und hatte dort selbst eine Jugendfeuerwehr aufgebaut. Aus Erfahrung weiß er: „Viele Kinder gehen zum Fußball, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Aber gute Jugendfeuerwehrwarte kombinieren die Ausbildung mit Sport- und Geschicklichkeitsspielen.“

Der hauptamtliche Kreisbrandmeister Steffen Malucha ließ sich die Versammlung ebenfalls nicht entgehen: „Ich versuche so oft es geht dabei zu sein. Die Jugendfeuerwehr hat eine riesige Verantwortung, da kann man nur den vor Hut ziehen.“

Frank Lange (50) ist einer der Ausgezeichneten und Stadtjugendwart in Zehdenick, zu der acht Jugendfeuerwehren mit ebenso vielen Jugendwarten und insgesamt 92 Kindern und Jugendlichen gehören. Er findet, dass die Ehrung eine „Anerkennung für die jahrelange Arbeit“ sei und gibt das Lob weiter: „Ich würde meiner Familie auch einen Orden geben. Ohne ihr großes Verständnis wäre die viele Arbeit nicht zu schaffen.“

Selbst die Versammlung wäre ohne Unterstützer nicht zu einem feierlichen Treffen geworden. Bei der Ausstattung halfen die S&T Veranstaltungsservice Hennigsdorf, die Eichstädter Wehr und der Feuerwehrverein Marwitz.

Die neuen Träger des „Ehrenzeichens der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg“ in Bronze

Frank Lange ist Stadtjugendfeuerwehrwart von Zehdenick. Quelle: Matthias Busse
John Weden war bis 2018 Stadtjugendfeuerwehrwart von Kremmen. Quelle: Matthias Busse
Burkhard Mehlberg war langjähriger Stadtjugendfeuerwehrwart von Sommerfeld. Quelle: Matthias Busse
Joachim Weder ist stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart von Hennigsdorf. Quelle: Matthias Busse
Sylvia Eschbach ist Stadtjugendfeuerwehrwartin aus Liebenwalde. Quelle: Matthias Busse
Stefan Bartosik ist Stadtjugendfeuerwehrwart von Hennigsdorf. Quelle: Matthias Busse

Von Matthias Busse

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