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Oberhavel Sightseeing in Vehlefanz und Schwante
Lokales Oberhavel Sightseeing in Vehlefanz und Schwante
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00:20 31.07.2017
Zwischenstopp an der Vehlefanzer Kirche: Bürgermeister Peter Leys und Ortsvorsteherin Erika Kaatsch hatten viel zu erzählen. Quelle: Robert Tiesler
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Oberkrämer

Fast wäre die Tour durch Vehlefanz und Schwante mit dem Erlebnisshuttle ins Wasser gefallen – oder eher in den Matsch: Noch bevor es am Donnerstagvormittag von der Alten Schule losgehen sollte, fuhr sich die Bahn beim Wenden auf dem Rasen gleich mal fest. Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO) musste eingreifen und mit einem Abschleppseil an seinem Auto erst die Zugmaschine und dann den Hänger befreien.

Festgefahren im Rasenmatsch an der Alten Schule. Quelle: Robert Tiesler

Eingeladen zu der Tour mit dem Erlebnisshuttle aus Paaren im Glien hatte die Tagespflegestation in der Alten Schule in Vehlefanz. „Ich finde es wichtig, dass die Leute sehen, wo sie hier sind“, sagte die Pflegedienstkraft Janet Gerards, die das organisiert hatte. „Sie sollen mal sehen, was hier im Ort so passiert, und mit der Bimmelbahn klappt das am besten.“

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Zwischenstopp am Schäferweg in Vehlefanz. Quelle: Robert Tiesler

Nachdem das Gefährt aus dem Schlamm gezogen worden ist, konnte es dann auch tatsächlich losgehen. Zunächst ging es hoch auf den Schäferweg, wo noch das Regenwasser in Richtung Lindenallee den Berg hinab lief. Vom Wirtschaftsweg aus hatten die Tourteilnehmer einen Blick auf den großen Schulsportplatz, die Kita und auf das künftige Gelände des Hortes. „Wir werden dort zwei Millionen Euro investieren“, sagte Ortsvorsteherin Erika Kaatsch (BfO).

Sonderzug durch Oberkrämer. Quelle: Robert Tiesler

Vorbei am durch die Nässe dunklen Getreide und den von den Landwirten wegen des vielen Wassers gebuddelten Hilfsgräben ging es zum historischen Teil von Vehlefanz – zum alten Gut. Dann vorbei an den Wassergräben und den Wiesen, die großflächig immer noch überschwemmt sind.

Zwischenstopp zwischen dem Sportplatz der SG Vehlefanz und dem Bahnhof. „Das Bahnhofsgebäude ist jetzt in privater Hand“, berichtete der Bürgermeister. Leider seien die Bahnsteige zu kurz. „Dadurch können bei uns keine langen Züge halten.“ Aber immerhin gehöre Vehlefanz noch zur Berliner Tarifzone ABC, das sei ein großer Vorteil für das Dorf.

An der Feuerwehr in Vehlefanz. Quelle: Robert Tiesler

Weiter ging es zur Kirche, am Mühlensee vorbei zum Schwanteland-Gelände, zum Wasserturm nach Schwante und weiter zur Milchtankstelle und zur Mühle. Dort wies Peter Leys noch mal auf die neue Tourismusinformation hin.

Am Wasserturm in Schwante. Quelle: Robert Tiesler

„Das war super“, sagte Eli Philipp nach der Tour. „Wir sind aus Hennigsdorf und haben hier viel Neues gesehen. Ich fand vor allem, dass alles so schön sauber ist“, ergänzte sie. „Wunderbar“, fand es auch Heinz Brüsewitz. Der Sommerfelder besucht ebenfalls die Tagespflege. „Ich finde, es war alles gut und sauber, und das ist ja schon sehr viel wert.“

Janet Gerards kam während der Tour gleich ein neuer Gedanke für ihre Patienten: zum Beispiel ein Konzert in der Vehlefanzer Kirche.

An der Mühle in Vehlefanz. Quelle: Robert Tiesler

Von Robert Tiesler

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