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Oberhavel Sturmschäden vom Wochenende in Oberhavel
Lokales Oberhavel Sturmschäden vom Wochenende in Oberhavel
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18:02 03.04.2018
Ein Baum stürzte in Schildow auf ein Wohnhaus. Quelle: André Braune
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Oberhavel

Für die Feuerwehrleute war es in Oberhavel ein turbulenter Sonnabend. Die Leitstelle in Eberswalde, die für die Landkreise Oberhavel, Barnim und Uckermark zuständig ist, zählte infolge der stürmischen bis orkanartigen Witterung insgesamt 214 Einsätze. Am Freitag hatten die Feuerleute der genannten drei Kreise witterungsbedingt 159-mal, bis Sonntag 12 Uhr 40-mal ausrücken müssen. Zum Glück blieb es in allen Fällen bei Sachschäden, es gab keinerlei verletzte Personen zu beklagen.

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Seit Freitag, 9. Januar 2015, zieht ein Sturm nach dem anderen über Brandenburg und Deutschland hinweg. Die Unwetter hinterlassen auch in Brandenburg und Berlin teils schwere Schäden.

Schwerpunkt der Einsätze war das Beseitigen von umgestürzten Bäumen oder abgeknickten.

In der Elisabethstraße in Schildow (Oberhavel) fiel ein Baum auf ein Wohnhaus und musste von der Feuerwehr weggeräumt werden.

In Lehnitz (Oberhavel) führte der Einschlag eines Blitzes dazu, dass ein Baum umgekippte und in die Oberleitung fiel, so dass es zu einem zeitweiligen Stromausfall kam.

In Hohenbruch (Oberhavel) wurden sämtliche Dachplatten einer Garage weggeweht. Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Kremmen musste am Sonnabend insgesamt 11-mal im Stadtgebiet Hilfe bei umgestürzten Bäumen leisten.  

Der stürmische Sonnabend sorgte im gesamten Stadtgebiet Oranienburg und in den Ortsteilen für eine Vielzahl von Einsätzen. Der Löschzug Innenstadt war bis zirka 19 Uhr mit der Beseitigung von Sturmschäden im Bereich der Oranienburger Innenstadt beschäftigt.  Der Löschzug Schönfließ (Oberhavel) war heute am Sonnabend zu fünf  Einsätzen in Folge des Sturmes in Schönfließ, Birkenwerder und Borgsdorf unterwegs.

Insgesamt rückte die Feuerwehr Dallgow-Döberitz (Havelland) am Sonnabend zwölfmal zur Technischen Hilfeleistung infolge der Sturmschäden aus (ein Einsatz am frühen Nachmittag, elf Einsätze am frühen Abend). Zehn Einsätze waren bedingt durch Sturmschäden an Bäumen. Die vorgefundene Lagen reichten von Ästen im Verkehrsraum bis hin zu (teil-)entwurzelten Bäumen. Daneben erfolgten zwei Einsätze infolge von Sturmschäden an Gebäuden mit losen Bauteilen. Hierbei wurde bei  einem Einsatz die Drehleiter der Feuerwehr Falkensee angefordert und eingesetzt.

Es gab nur einen wetterbedingten Verkehrsunfall, nämlich am Samstagabend gegen 16:10 Uhr, als auf der L 19 zwischen Sommerfeld und Kremmen ein Pkw Opel gegen eine gerade umgestürzte Pappel stieß. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von 2500 Euro.

Auch die Autobahn blieb vom Sturm nicht verschont. Auf der A10 stürzte aufgrund des Sturms ein Baum um, so dass zwischen dem Autobahndreieck/-kreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Birkenwerder in Richtung Autobahndreieck Pankow der rechte Seitenstreifen und der rechte Fahrstreifen gesperrt werden musste. Diese Gefahrenstelle wurde von der Autobahnmeisterei beseitigt. Gleiches geschah in der Anschlussstelle Birkenwerder, welche in derselben Fahrtrichtung kurzfristig komplett für die Arbeiten der Freiwilligen Feuerwehr gesperrt war.

Von Bert Wittke

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