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Oberhavel „Tag der offenen Baustelle" in Hennigsdorf
Lokales Oberhavel „Tag der offenen Baustelle" in Hennigsdorf
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19:32 20.10.2014
Blick vom Dach des Hochhauses Friedrich-Engels-Straße2 auf die Bauarbeiten am Fuße der drei Elfgeschosser. Quelle: Ulrich Bergt
Hennigsdorf

„Wir liegen gut im Zeitplan“, erklärte HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke den rund 60 Baustellenbesuchern. Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sind. Ein Teil der Wege ist bereits fertiggestellt, das Gras spießt und einige Sport- und Spielgeräte sind schon montiert.

Die Idee der Berliner Landschaftsarchitekten von „ST-raum-a“ zur Umgestaltung der Brachflächen zwischen den Häusern erläuterte HWB-Prokurist Olaf Glowatzki. Drei „Bänder“ sollen sich zwischen Fontanestraße und Friedrich-Engels-Straße erstrecken. Das erste, das „Funktionsband“, ist bereits fertig. Dort, wo zuvor Garagen entlang der Friedrich-Engels-Straße standen und ein unterirdischer Fernwärmekanal verlief, gibt es jetzt Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und Elektromobile, die Stellplätze für Müllcontainer wurden neu geordnet. Das „Gartenband“ in der Mitte verläuft zwischen den Hochhäusern. Einige kleine Hochbeete sind schon zu erkennen. Blumenrabatten und Sträucher sollen mit ihrem Blüten- und Blätterschmuck die Grundfarben der Hochhäuser aufnehmen – Rot, Gelb-Orange und Blau. Ein robuster Tischkicker und ein Freiluftgrill sind bereits aufgebaut, sie sollen künftig von den Bewohnern genutzt werden. Zum „Tag der offenen Baustelle“ verteilten Bürgermeister Andreas Schulz und HWB-Chef Holger Schaffranke dort die ersten Bratwürste an die Besucher.

Das „Parkband“ schließlich erstreckt sich entlang der Fontanestraße. Mit größeren Bäumen, Staudenbeeten und Rasenflächen. Dazwischen sind Sport- und Spielflächen verstreut. Zwei hohe Stahlbögen, rot und blau, erweisen sich als Schaukeln, die noch auf die Tüv-Abnahme warten. Die Besucher haben viele Fragen. Warum die Bänke keine Rückenlehnen haben, ob die schmucklosen Trafohäuschen der Edis noch gestaltet werden und ob Hunde und Radfahrer in den Park dürfen.

Attraktiv für junge Leute

Die drei Hochhäuser wurden 1965/66 auf einer Freifläche an der Fontanestraße errichtet.
Die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft will das Hochhausviertel zum „Farbquartier“ machen.
Die Fassaden sind bereits in Rot, Gelb-Orange und Blau gestaltet.

Für junge Leute soll das Haus Stauffenbergstraße 13 attraktiv gemacht werden. Schrittweise werden die Wohnungen modernisiert.
Die Geschichte der Hochhäuser und ihrer Bewohner soll dokumentiert werden. Zeitzeugen können sich bei der HWB, Jörg Ramb, Telefon 03302/86 85 27, melden.

1,9 Millionen Euro sind für die Neugestaltung der gut zwei Hektar großen Grünanlage veranschlagt. Die HWB steuert 700.000 Euro bei, die Stadt, die Eigentümer des größten Flächenteils ist, 1,2 Millionen. Andreas Schulz: „Das ist derzeit eine der größten Investitionen in der Stadt.“

Von Ulrich Bergt

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