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Oberhavel Telefonbetrüger in Oberhavel unterwegs
Lokales Oberhavel Telefonbetrüger in Oberhavel unterwegs
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11:12 04.09.2018
Telefonbetrüger treiben in Oberhavel ihr Unwesen. Quelle: Marc Müller/DPA
Löwenberger Land

Erneut treiben Telefonbetrüger im Landkreis Oberhavel ihr Unwesen und haben es dabei vornehmlich auf ältere Bürger abgesehen. So wurden am Montag (3. September) gleich drei Fälle von Telefonbetrug im Landkreis bei der Polizei angezeigt, die für die Geschädigten jedoch allesamt glimpflich ausgingen.

Gegen 10.30 Uhr erhielt eine 85-jährige Seniorin aus dem Löwenberger Land einen Anruf eines ihr unbekannten Mannes, der sich am Telefon als ihr Sohn ausgab und der Frau von finanziellen Nöten berichtete. Noch bevor der Anrufer der Frau mitteilen konnte, welche er Summe er benötigen würde, erklärte ihm die 85-Jährige, dass sie über keinerlei Geld verfüge, und beendete das Gespräch. Anschließend rief sie ihren Sohn an, um den Sachverhalt mit ihm zu besprechen. Wie sich herausstellte, hatte der Sohn den Anruf nicht getätigt. Die Frau informierte anschließend die Polizei über den Vorfall.

Am Nachmittag kontaktierte ein unbekannter Täter mit der gleichen Masche und unterdrückter Telefonnummer eine 85-Jährige in Birkenwerder. Er teilte der Frau mit, 30000 Euro zu benötigen. Die Seniorin hatte Zweifel an der Echtheit der Person und sprach den Anrufer auf seine Stimme an. Er erklärte ihr, heiser und auf jeden Fall ihr Sohn zu sein. Die Frau teilte dem Anrufer daraufhin mit, sich überlegen zu müssen, ob sie ihm den geforderten Betrag gebe. Daraufhin beendete der Anrufer das Gespräch und meldete sich auch im weiteren Verlauf des Tages nicht wieder bei der Frau.

Eine andere Version eines zweifelhaften Anrufes erhielt dann am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr eine 80-jährige Bürgerin im Löwenberger Land. Gegen 16.30 Uhr meldete sich telefonisch eine Frau bei ihr und gab sich als Mitarbeiterin einer gemeinnützigen Aktion aus, die auf der Suche nach Spenden sei. Sie wollte von der Frau deren Kontoverbindung erfragen. Die 80-Jährige äußerte daraufhin Zweifel an der Vorgehensweise der Spendensammlung und gab ihre Bankdaten auch nicht an die Anruferin heraus. Sie beendete das Gespräch anschließend und brachte den Sachverhalt bei der Polizei zur Anzeige.

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