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Oberhavel Traumpaar 2017 fand sich am Ende der Welt
Lokales Oberhavel Traumpaar 2017 fand sich am Ende der Welt
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19:09 22.01.2017
Die fünf zukünftigen Bräute sind ein wahrer Augenschmaus. Quelle: Robert Roeske
Wensickendorf

„Bis zum anderen Ende der Welt musste ich fliegen, um meinen Traummann zu finden“, strahlt Alexandra Hildebrandt ihre große Liebe Paul Ellis an, den sie in Australien kennengelernt hat. Dass sie zusammen – mit Tochter Yasha – sogar ein absolutes Traumpaar sind, fanden auch die Besucher der Hochzeitsmesse „Romantica“, die am Sonntag im Landhotel Classic in Wensickendorf weit über 400 Besucher anlockte: Sie kürten die beiden zum Traum-Hochzeitspaar 2017.

„Möglicherweise hat den Besuchern unsere Kennenlerngeschichte gefallen“, vermutet die zukünftige Braut, die auf der Modenschau zwei Brautkleider im Mermaid-Stil präsentierte. Die Oma hatte die 30-Jährige mit einem Zeitungsartikel auf die Traumpaarsuche aufmerksam gemacht. „Es war ein langer Weg, um nun hier zu stehen“, bestätigt Paul Ellis und ergänzt mit charmanten Lächeln und ein wenig Übersetzungshilfe: „Vielleicht hat auch meine australische Ausstrahlung die Besucher überzeugt.“ Im Sommer läuten die Hochzeitsglocken. Bei der Gartenhochzeit in Hohen Neuendorf kann dann auch die Familie des Bräutigams aus Down Under und Frankreich das Hochzeitskleid bewundern, das die junge Mutter auf der Messe gefunden hat. „Es hat viel Spitze.“ Mehr will aber Hildebrandt noch nicht verraten.

Das man beim Besuch einer Hochzeitsmesse, wie sie bereits zum 13. Mal im Landhotel Classic stattfand, nicht unbedingt eine Trauung im Kopf haben muss, beweist das Ehepaar Repke aus Birkenwerder. „Wir sind auf der Suche nach Anregungen für unsere Silberhochzeit im Sommer.“ Zur Hochzeit vor einem Vierteljahrhundert hatten noch die Eltern die Feierlichkeiten geplant und sie mit der Feier überrascht. Nun nehmen die Repkes selbst das Zepter in die Hand. „Wir haben uns über Tischdekoration, Fotoshootings und Einladungskarten informiert“, so das Silberpaar, das gern in Wensickendorf feiern würde.

Auf Ideensuche für eine Sommerhochzeit im Garten ist hingegen Daniela Thies mit ihrer Familie. „Ich habe einige Kleider anprobiert und mich inspirieren lassen.“ Die Schmachtenhagenerin ist begeistert von der Messe. „Alle Bereiche sind sehr übersichtlich angeordnet und die einzelnen Bausteine gut aufeinander abgestimmt.“ Für ihre Hochzeit, die eher schlicht gehalten werden soll, hat Theis bereits einige Gestaltungsideen von den 16 Ausstellern mitnehmen können.

Viel Beratungsbedarf besteht am Stand von Vivian Jenkins, die seit 2015 in vierter Generation das Hochzeitsmodehaus „K. for Bride & K. for Men“ in Berlin führt. Im Angebot sind dort neben Anzügen und Brautkleider in den Größen 32 bis 56. Lediglich ein Fünftel der Hochzeitskleider, die sie im Spandauer Laden anbietet, hat Jenkins aber mit nach Wensickendorf gebracht. Sie erzählt, dass Kundinnen sich oft nicht vorstellen könnten, in einem glänzenden und glitzernden Kleid zu heiraten. Aus dem Laden hinausgehen tun diese Frauen dann oft mit deutlich mehr Glamour und Glitzer als je geplant, so Jenkins mit einem leisen Lächeln. „Einen Trend in der Schnittform gibt es derzeit eigentlich nicht, Hauptsache, dass Kleid hat Spitze, Strass oder durchsichtig, glänzende Pailletten.“ Die Maße der Braut geben die Passform vor. „Am meisten verkaufen wir A-Linien, die zaubern den Bräuten eine Taille und kaschieren Problemzonen unterhalb davon.“

Auch die anderen vier Bräute, die nicht zum Traum-Hochzeitspaar 2017 gewählt wurden, haben so bereits ihr Traumkleid gefunden, mit dem sie ihren jeweiligen Bräutigam überraschen wollen. „Ich fand es schön, ein langes, klassisches Kleid mit Schleier und Schleppe auf der Modenschau getragen zu haben, denn mein Kleid wird völlig anderes sein“, verrät Sandra Streitner, die mit Maik Wolschke auf einem Tandem in die Ehe radeln wird.

Von Ulrike Gawande

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