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Velten 800 Leute feiern mit den Kastelruther Spatzen
Lokales Oberhavel Velten 800 Leute feiern mit den Kastelruther Spatzen
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00:20 17.04.2019
„Meet and Greet“ mit den Kastelruther Spatzen in Velten – danach begann das Konzert.
„Meet and Greet“ mit den Kastelruther Spatzen in Velten – danach begann das Konzert. Quelle: Robert Roeske
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Velten

Googelt man nach Norbert Rier, dem Frontmann der Kastelruther Spatzen, springen einem dramatische Schlagzeilen in die Augen: „Schon viermal wäre er fast gestorben!“, heißt es da in einem Artikel vom vergangenen Jahr. Da ist von mehreren Unfällen und einer schweren Herz-OP die Rede. Aber der 59-Jährige hat sich davon erholt. Am Sonnabendnachmittag war er mit seinen Spatzen in der Veltener Ofenstadthalle zu Gast. Ausverkauft: 800 Menschen waren zu der volkstümlichen Schlagershow gekommen.

Die Kastelruther Spatzen in der Ofenstadthalle in Velten. Quelle: Robert Tiesler

„Die haben gute Musik“, sagte Gert Dietrich vor der Show. Der Flatower Ortsvorsteher besuchte das dritte Mal ein Konzert der Kastelruther Spatzen. „Ich habe schon immer auf die gestanden“, sagte er und lachte. Er hat sogar ein handsigniertes Foto. Irene Held aus Hennigsdorf dagegen ist das erste Mal dabei gewesen. „Die Musik ist gut und ich erwarte mir einen Nachmittag mit guter Laune.“ Cornelia Bayer aus Hohen Neuendorf erzählte, dass sie sogar schon in Kastelruth war – dort, wo Norbert Rier herkommt. „Und es sind Texte wie aus dem Leben gegriffen.“

Michael heck trat im Vorprogramm auf. Quelle: Robert Roeske

Hannelore und Arndt Hoffmann aus Nassenheide und Annegret Arndt aus Hennigsdorf hatten vor Konzertbeginn noch ein besonderes Date mit der Gruppe: Sie hatten ein „Meet and Greet“, die sich Fans zusätzlich zum Ticket dazukaufen konnten – für etwa 20 Euro Aufschlag. „Ich bin ein bisschen aufgeregt“, sagte Annegret Arndt, es sei ihr sechstes Konzert. „Wir haben sie auch schon sehr oft gesehen“, erzählte Hannelore Hoffmann.

Die zwei Frauen und der Mann wurden in den Catering-Raum gebeten, in den dann kurz vor Konzertbeginn die Bandmitglieder reingelaufen kamen. Es beginnt ein lockeres Gespräch. „Woher seid’s?“, fragt Norbert Rier seine Gäste im Hallenvorraum. Später wird noch mit Sekt angestoßen und ein gemeinsames Foto gemacht. Dann müssen die Spatzen auch schon wieder los. „Das war schön“, sagte Hannelore Hoffmann danach. „Ich habe ihn gefragt, wie es ihm gesundheitlich geht“, verriet die Nassenheiderin. „Ich dachte, es geht ein bisschen länger und dass man mit den einzelnen Bandmitgliedern Fotos machen kann“, sagte Annegret Arndt ein wenig enttäuscht.

800 Leute waren vor Ort. Quelle: Robert Roeske

Nur Minuten danach standen die Kastelruther Spatzen schon auf der Bühne der Ofenstadthalle. Gut zwei Dutzend Songs wurden gespielt. „Genieße den Augenblick und sei dankbar für alles, was du erleben kannst“, sagte Norbert Rier zum Publikum. Routiniert spielten die Musiker ihre Stücke. Worum es geht, erzählte der Sänger auch: „Um Probleme, mit denen sich die Leute beschäftigen.“ Ein Lied sei zwar nur drei Minuten lang, aber könne Anstöße geben. Bei den 800 Fans kam das am Sonnabend ganz gut an.

Von Robert Tiesler

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