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Velten Auf dem Weg zur Moderatorin nach dem Abi 2017
Lokales Oberhavel Velten Auf dem Weg zur Moderatorin nach dem Abi 2017
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00:19 20.06.2018
Stephanie Hommel aus Velten
Stephanie Hommel aus Velten Quelle: privat
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Velten

In der Schule engagierte sich Stephanie Hommel in der Redaktion der Schülerzeitung „Hedwig“. Mit dieser räumte die 19-Jährige, die 2017 am Hedwig-Bollhagen-Gymnasium ihr Abitur gemacht hat, sogar den Preis als zweitbeste Schülerzeitung des Landes Brandenburg ab. Da war der Weg vorgezeichnet, auch nach dem Abitur „etwas mit Medien“ zu machen.

Studium an der Akademie Deutsche Pop

„Das wollte ich schon in der achten Klasse“, erinnert sich die Veltenerin, die seit vergangenem Herbst an einer privaten Hochschule, der Akademie Deutsche Pop in Berlin, ein Studium zur Moderatorin und Redakteurin absolviert. „ Ein Journalismusstudium war mir zu theorielastig.“ An der Akademie werde stattdessen viel praktisch gearbeitet. „Raus gehen und Themen finden“, sei das Motto, lacht Stephanie Hommel, die auch schon ein Magazin erstellen und eine Demo-CD aufnehmen musste.

Im Studium ein Netzwerk schaffen

„Das Studium macht Spaß, es war die richtige Entscheidung. Ich realisiere meinen Traum.“ Besonders nützlich sei das Studium auch, um sich ein entsprechendes Netzwerk zu schaffen. Denn auch Fotografen, Maskenbildner und Tontechniker werden an der Akademie ausgebildet. Man helfe sich gegenseitig und profitiere gleichzeitig von den Fähigkeiten der anderen. Zu den Lehrinhalten gehören zudem psychologische und schauspielerische Aspekte. „Es ist spannend zu lernen, wie Kommunikation funktioniert. Wie man die Menschen erreichen kann.“

Sprechen oder Schreiben?

Doch in welche Richtung es nach dem Vollzeitstudium gehen soll, ist sich Stephanie Hommel noch nicht ganz sicher. Moderatorin, so wie es ihr Plan war? Oder doch Redakteurin? „Mir macht das Schreiben Spaß, das Spielen mit den Worten und das Herauspicken der richtigen Formulierung.“ So sei auch der Redakteurskurs überaus spannend gewesen. Weiter geholfen habe ihr dabei der Schreibmaschinenkurs aus der achten Klasse. Die Schule hingegen vermisst sie überhaupt nicht.

Von Ulrike Gawande