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Velten Nummer 13 ins Glück
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15:19 28.05.2019
Cindy Schweizer hat in Velten ihr „Blumenstübchen“ aufgemacht. Quelle: Jeannette Hix
Velten

Es duftet nach Rosen und im „Blumenstübchen“ von Cindy Schweizer fühlt sich nicht nur die Nase wohl, sondern es ist auch ein Augenschmaus. In jeder Ecke blüht und grünt es und der liebevoll eingerichtete Laden mit Dingen vom Flohmarkt lädt zum Verweilen ein.

„Mit dem Laden habe ich mir mein schönstes Geburtstagsschenk selbst gemacht“, sagt Cindy Schweizer, die am 30. April mit der 40 genullt und kurz vorher den Laden eröffnet hatte.

Es grünt und blüht im "Blumenstübchen" an der Lindenstraße 13 in Velten. Quelle: Jeannette Hix

Schon seit sie 2012 von der belebten Berliner Müllerstraße im Wedding ins beschauliche Velten gezogen ist, hat sie mit dem Gedanken gespielt, sich selbstständig zu machen. Der alte Stall vor ihrem Haus in der Lindenstraße 13 hat sich dafür angeboten. „Von Anfang an habe ich mir überlegt, wie schön es wäre, hier meinen eigenen kleinen Laden zu haben. Aber irgendwie hat mir immer der Mumm gefehlt“, sagt die Mutter von zwei Jungs (12 und 16), die immer in einem Blumenladen angestellt war.

Aber je geringer der „Mindestlohn“ für sie wurde, je mehr reifte der Wunsch, nach etwas Eigenem.

Auch drinnen ist es eine Augenweide. Quelle: Jeannette Hix

Stück für Stück begann sie dann vor fünf Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Maik (43) den alten Stall aufzumöbeln. „Wir haben den Boden rausreißen müssen. Das Dach ist neu, die Decke, Elektrik, Fenster und die Tür auch. Eigentlich der ganze Bau wurde von uns aufgemöbelt“, sagt Cindy Schweizer.

Und weil ihr Mann, der Maik, auch gelernter Maler ist, hat er es gern übernommen, den Innenraum zu malern. Die Ziegelsteine von dem alten Stall fanden auch wieder ihre Verwendung. Jetzt umrahmen sie den Tresen vom „Blumenstübchen“. „Das war eine ziemliche Arbeit, die Ziegel von dem alten Mörtel zu befreien“, erinnert sich die Floristin. Dreimal die Woche düst sie nach Berlin zum Großhändler, um frische Blumen zu kaufen.

Die Deko im „Blumenstübchen“ hat Cindy Schweizer vom Flohmarkt. Außer die weißen Stühle – auf denen hat sie schon als Kind bei ihren Eltern gesessen. Quelle: Jeannette Hix

Die Tipps der Expertin: „Flieder und Chrysanthemen bleiben in der Vase länger frisch, wenn man ihre Stiele klopft. So können die Pflanzen mehr Wasser ziehen.“

Sonnenblumen und Hortensien stehen länger, wenn man den Stiel zehn Sekunden in kochendes Wasser hält, bis er braun ist. Und den Stiel von Christrosen sollte man immer gekreuzt anschneiden und den Stiel der Calla mit Plastikklebeband umwickeln, damit er nicht ausfranst. Hinter ihrem Laden hat Cindy Schweizer noch mehr Pflanzen. Sie schmücken ihren Garten. Aber ihre Blumen dort dürfen im Kübel bleiben, bis sie verwelkt sind.

Von Jeannette Hix

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