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Velten Die Straße der Müll-Ferkel
Lokales Oberhavel Velten Die Straße der Müll-Ferkel
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00:27 05.07.2019
Diesmal hat sich eine Baufirma hier ausgemüllt – die Stadt Velten ist mit der AWU in Verhandlung, hier Abhilfe zu schaffen. Denn die ist für diese Stellfläche gar nicht zuständig. Quelle: Jeannette Hix
Velten

Massenweise alte Styroporplatten, Farbeimer und Müllsäcke über Müllsäcke, Pappkartons – man kann nicht aufzählen, was die Müll-Ferkel alles in der Hafenstraße in Velten entsorgen. Und das vor der Haustür der AWU, die dort extra schon mehrere Container aufgestellt hat. Das Problem: Die AWU ist gar nicht für alle Stellflächen dort zuständig.

Vertriebsmitarbeiterin Renate Luthardt: „Wir sind laut Vertrag nur für die Stellflächen zuständig, auf denen die Glascontainer stehen. Aber statt wie vereinbart nur einmal pro Woche, räumen wir diese Flächen inzwischen schon zweimal am Tag, nämlich morgens und abends und das auf unsere Kosten und die sind immens.“

Bergeweise Styroporplatten wurden diesmal in der Hafenstraße abgeladen. Da für diese Stellfläche die AWU nicht zuständig ist, verhandelt die Stadt nun mit dem Unternehmen, den Baudreck zu beseitigen. Quelle: Jeannette Hix

Die neuen Müll- und Bauschuttberge rund um die Alt-Kleider-Container (für die die AWU nicht zuständig ist), hat nun auch die Stadt Velten auf den Plan gebracht. „Die Stadt hat uns jetzt um ein Angebot für die Räumung dieser sonst nicht von uns zu räumenden Stellflächen gebeten“, sagt Renate Luthardt. Das Angebot liegt der Stadt vor. Wir sind bereit.“

Passanten sind genervt vom Dreck

Passanten und Anwohner stoßen die Dauer-Müllberge bitter auf: „Ich bin schockiert, mit welcher Frechheit dort Lkw voll Bauschutt und Co. abgeladen wird“, ärgert sich Andreas Bree (60), der mal wieder an der Stelle vorbeikam, als er von seiner Heimat Velten nach Hennigsdorf zur Arbeit gefahren ist. Ein Abstecher zum Baumarkt hat ihn an der Stelle vorbeikommen lassen. Sein Tipp: Video-Anlagen aufbauen. Die kosten zwar in der Anschaffung Geld, halten aber vielleicht die Müll-Ferkel ab, ihren Dreck dort abzuladen. Und wenn doch – Anzeige.

Von Jeannette Hix

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