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Velten Erweiterungsbau für die Kita „Kinderland“
Lokales Oberhavel Velten Erweiterungsbau für die Kita „Kinderland“
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12:44 30.03.2020
Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner legte den Grundstein zur Erweiterung der Kita. Quelle: Stadt Velten
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Velten

Der Grundstein für den Erweiterungsbau der Kita „Kinderland“ ist gelegt: Am Montag ließ Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner die Zeitkapsel gefüllt für die Nachwelt mit Tageszeitungen, Bauplänen und etwas Geld in die Bodenplatte ein. Neue Plätze für insgesamt 66 Kinder sollen bis Oktober 2020 geschaffen werden. Möglich wird die relativ kurze Bauzeit durch die Modulbauweise. Die Module werden auf dem südlichen Gelände der Kita platziert. Kosten inklusive Planung, Erstausstattung und Anpassung der Außenanlagen: etwa 2,8 Millionen Euro. Gefördert wird der Bau durch das Land Brandenburg mit Bundesmitteln in Höhe von 705 699 Euro.

Bei der Planung der Innenausstattung wurden die Kitaleitung und das pädagogische Personal eingebunden. So sind beispielsweise alle Gruppenräume auf direktem Wege mit den flexibel nutzbaren Sanitärbereichen verbunden. Alle Einheiten erhalten Zugänge in den Garten mit kleinen Terrassen.

Auch die Außenanlage ist fertig

Auch an einen Mehrzweckraum sowie einen beheizten Raum für die Krippenwagen, der von innen und außen und innen begehbar ist, wurde im Zuge der Planungen des Projektes gedacht. „Mit dem Erweiterungsbau soll vor allem die große Nachfrage an Kitaplätzen bedient werden. Wir wollen aber auch die Chance nutzen, damit zugleich die Rahmenbedingungen für die Bildungsarbeit vor Ort zu verbessern. Dabei denke ich zum Beispiel insbesondere an die tollen neuen Außenanlagen, die passend zum Kita-Konzept gestaltet wurden, das derzeit überarbeitet wird“, sagt Jennifer Collin, Fachbereichsleiterin Soziales und Bürgerservice.

Im vergangenen Jahr hatte die Kita bereits einen neuen Außenbereich bekommen: rund 2850 Quadratmeter maß der zweite Bauabschnitt des Außenspielbereichs, der erste Teil war schon 2013 ausgebaut worden. Highlight ist das Spielhaus „Kopfüber“ – ein Kletterhaus mit Rutsche, das verkehrt her­um auf dem Dach steht. Mit dabei sind Kletter-Balancieranlage, Schaukelkombination, Matschanlage mit Wasserpumpe, Sandspielbereich und zwei Sonnensegel. Außerdem gibt es nun eine Rollerstrecke und ein Labyrinth für die Kids. Auch zwei neue Gerätehäuser wurden auf dem Areal gebaut. Der Ausbau kostete insgesamt rund 367 000 Euro, dazu kommen Planungskosten von etwa 40 000 Euro.

Von MAZonline