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Velten MAZ-Kandidaten-Check (Frage 1): Was wollen Sie für Velten erreichen?
Lokales Oberhavel Velten MAZ-Kandidaten-Check (Frage 1): Was wollen Sie für Velten erreichen?
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18:22 13.05.2019
Die Kandidaten für Velten bei der Whatsapp-Umfrage. Quelle: privat
Velten

Die MAZ stellt den Spitzenkandidaten der Parteien für die Veltener Stadtverordnetenversammlung täglich eine Frage per WhatsApp. Die Frage am Montag: Was sind Ihre wichtigsten drei Ziele für die Ofenstadt?

Katja Noack (SPD): KINDERBETREUUNG: Wir wollen zusätzliche Kitaplätze schaffen. Um eine gute Betreuung zu sichern, werden wir in jedem Jahr insgesamt sechs Erzieher/innen ausbilden. WOHNUNGSBAU: Wir wollen, dass mindestens 100 neue Wohnungen gebaut werden. Damit die Mieten langfristig bezahlbar bleiben, sollen die Wohnungen von einer kommunalen Gesellschaft bewirtschaftet werden. NAHVERKEHR: Wir wollen das ÖPNV-Angebot im gesamten Stadtgebiet erweitern – besonders in den Abendstunden sowie an Wochenenden.

Marcel Siegert (Pro Velten): Innenstadtbelebung durch die Einrichtung einer Frisch-Markthalle in den ehemaligen Räumlichkeiten von Meyer-Beck. Zur Umsetzung wollen wir uns der städtischen Regionalentwicklungsgesellschaft bedienen. Eine kleine Gastronomie und Eventküche mit Kochschule/Live-Kochen rundet das Angebot von frischem Obst und Gemüse, Fleisch und Frischfisch ab und bietet weit mehr als ein Supermarkt. Moderne Schulen durch den Einsatz digitaler Technik sorgen für leichte Mappen und der Einsatz von Belüftungstechnik für gesundes Lernen. Keine Höhenunterschiede beim Um- und Ausbau von Fußgängerquerungen schaffen Barrierefreiheit für alle.

Hans-Jörg Pötsch (CDU): Die wichtigsten 3 Ziele sind : Schnelle Errichtung einer neuen Kita in freier Trägerschaft und ausreichende Plätze in Krippe, Kita und Hort. Sofortige Anpassung des Schulentwicklungskonzeptes für unsere Grundschulen. Bei vorstehenden Punkten sollen auch die Nachbargemeinden so weit wie möglich einbezogen werden. Eine gute nachbarschaftliche kommunale Zusammenarbeit wird angestrebt. Die Wohnungsbauvorhaben für günstige Mieten sollen endlich konkret sein werden

Alexander Moser-Haas (Linke): Damit Veltener Bürger bezahlbare Wohnungen finden, will die LINKE preisgebundenen Wohnraum für verschiedene Einkommensgruppen schaffen, auch 150 kommunale Wohnungen. Mit dem Wachstum der Stadt muss auch die soziale Versorgung - von Kindern bis zu Senioren - mithalten. Um etwa ausreichende Kita-Plätze zu schaffen, braucht es neben Räumen auch mehr Personal, das bekommt man nur mit guten Arbeitsbedingungen. Als Drittes: Gute Bildung braucht mehr digitale Ausstattung städtischer Schulen!

Ole Gawande (FDP): Viele verkehrspolitische Themen liegen nicht im Wirkungsbereich der Stadt. Um Infrastruktur schnell und sinnvoll auszubauen, und dafür möchte ich mich einsetzen, muss die Zusammenarbeit der Stadt mit dem Kreis und dem Land besser werden. Des Weiteren muss in Velten wieder ein parteiübergreifender Dialog stattfinden, ohne persönliche Befindlichkeiten, damit sich Velten wirklich weiterentwickeln kann. Letzter Punkt, mit Blick auf die Bebauungen, ist der vorausschauende Bau einer Kita im Nordwesten der Stadt. Eine Mehrgenerationeneinrichtung könnte integriert werden, um junge und ältere Generationen wieder mehr zusammen zu bringen.

Marco Schulze (AfD): Ich möchte, dass die Migration in unserer Stadt sofort gestoppt wird, bis die Integration gewissenhaft kontrolliert und letztendlich erfolgt ist. Ich kämpfe dafür, dass unsere Frauen und Kinder sich nicht nur wieder sicher fühlen, sondern es auch tatsächlich sind. Unsere heimischen Unternehmen müssen gefördert werden und bei öffentlichen Ausschreibungen bevorzugt werden.

Robert Wolinski (NPD): Die Mitglieder der Veltener NPD fokussierten insgesamt 8 Themenschwerpunkte. Für mich persönlich sind folgende drei Themen von besonderer Bedeutung: 1. Schaffung neuer Kindergartenplätze (Kita-Neubau) und Einstellung weiterer Erzieher. 2. Sozialer Wohnungsbau für Jung & Alt über eine städtische Gesellschaft vorantreiben und einer Gentrifizierung entgegenwirken. 3. Den Charme der Stadt bewahren, sowie eine multikulturelle Überfremdung & Ausbeutung unterbinden.

Von Marco Paetzel

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