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Velten MAZ-Kandidaten-Check (Frage 4): Wie wollen Sie die Veltener einen?
Lokales Oberhavel Velten MAZ-Kandidaten-Check (Frage 4): Wie wollen Sie die Veltener einen?
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01:17 19.05.2019
Die Kandidaten für Velten bei der Whatsapp-Umfrage. Quelle: privat
Velten

Die MAZ stellt den Spitzenkandidaten der Parteien für die Veltener Stadtverordnetenversammlung täglich eine Frage per WhatsApp. Die Frage am Donnerstag: Velten ist eine gespaltene Stadt. Wie wollen Sie dafür sorgen, dass es wieder mehr Miteinander gibt?

Katja Noack (SPD): Respekt ist eine Grundvoraussetzung für ein besseres Klima! Andere mit Worten oder Hassvideos zu diffamieren, zerstört die Grundlage für den fairen Wettstreit um die besten Lösungen. Wir werden uns auch künftig für eine Diskussionskultur einsetzen, die sich an der Sache orientiert. Uns geht es darum, Dinge voranzubringen – im Interesse der Bürgerinnen und Bürger von Velten. Wir reichen jedem die Hand, der sich ehrlichen Herzens für eine liebens- und lebenswerte Stadt engagiert.

Marcel Siegert (Pro Velten): Velten ist keine gespaltene Stadt! Dass die Veltener über alle Grenzen hinweg zusammenhalten, sah man bei der Aktion „Emma sucht Helden“. Wer regelmäßig von Spaltung spricht oder schreibt, jede Meinungsverschiedenheit zum Eklat oder Zoff macht, schürt eine negative Stimmung, die einer Stadt nicht guttut! Es geht nur gemeinsam, das muss jeder begreifen! Wenn sich einzelne dann rausziehen, weil sie einfach nicht gemeinsam wollen, wird es kein besseres Klima geben. Über diejenigen muss der Wähler richten.

Hans-Jörg Pötsch (CDU): Velten ist seit 2014 spürbar gespalten. Davor und hatte ich nicht den Eindruck. Wir werden die Spaltung nicht überwinden, wenn immer wieder diffamiert, beleidigt und gehetzt wird. Mehr Öffentlichkeitsarbeit und mehr Einbindung der Veltener in die Geschehnisse kann vielleicht dazu beitragen das der Umgang miteinander wieder besser wird. Vergiftete Stimmung kann man nur langfristig durch kontinuierlichen Aufbau von Vertrauen abbauen.

Alexander Moser-Haas (Linke): Die Veltener sind nicht gespalten, sie stehen zusammen, zuletzt für die krebskranke Emma. Wer spalten will, zum Beispiel durch Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen, dem stellen wir uns entgegen. Wir wollen Vereine fördern und dass jeder unabhängig vom Geldbeutel am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Gespalten ist die Politik. Ich möchte als „Neuer“ im Stadtparlament dazu beitragen, dass Inhalte entscheidend sind – zu persönlichen Schuldzuschreibungen äußere ich mich auch zukünftig nicht.

Ole Gawande (FDP): Die Stadt Velten ist nicht gespalten. Lediglich die Streitigkeiten zweier politischer Lager sorgen bei vielen Bürgern für Unmut und schaden der Entwicklung der Stadt. Persönliche Befindlichkeiten und private Streitigkeiten haben in der Politik nichts verloren. Wir brauchen wieder einen intensiven Dialog untereinander, bei dem sich auch Gegenargumente angehört werden. Vorschläge, die positiv zu bewerten sind, sollten nicht abgelehnt werden, nur weil sie aus der falschen Feder kommen. Trotz alledem dürfen Populisten keine Chance bekommen. Sie bieten keine Lösungen, sondern suchen und finden Schuldige.

Robert Wolinski (NPD): Wir leben in einer Demokratie und rechtsstaatlichen Ordnung. Unsere Mittel, unser Respekt, unsere Achtung & unsere Möglichkeiten sollten gleichwertig sein, trotz unterschiedlicher Meinungen und diverser Ideologien. In den vergangenen Jahren sorgten zersägte Tische, Ausgrenzung und die Missachtung von Würde für jede Menge Sprengstoff unter Bürgern und Abgeordneten. Wir können mit jedem diskutieren, haben immer gute Ideen und würdigen andere auch mit Verständnis. Das Wohl der Bürger von Velten soll in den Mittelpunkt rücken.

Marco Schulze (AfD): Nicht nur Velten ist gespalten, ganz Deutschland befindet sich im Umbruch. Wir sind jetzt, laut Umfragen die stärkste Kraft in Ostdeutschland. Die letzte Legislaturperiode hat gezeigt, wie gute Vorschläge einfach durch die Blockparteien in der SVV abgeschmettert wurden. Wir sprechen auch die Themen und Fragen an, die sich viele Bürger nicht mehr öffentlich zu sagen trauen. Die Ängste, Sorgen und Nöte unserer Bürger brauchen mehr Gehör, deshalb brauchen wir mehr Transparenz in der Stadt, bei allen Themen.

Von Marco Paetzel

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