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Velten MAZ-Kandidaten-Check (Frage 5): Wie sieht der Bernsteinsee 2030 aus?
Lokales Oberhavel Velten MAZ-Kandidaten-Check (Frage 5): Wie sieht der Bernsteinsee 2030 aus?
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18:41 17.05.2019
Die Kandidaten für Velten bei der Whatsapp-Umfrage. Quelle: privat
Velten

Die MAZ stellt den Spitzenkandidaten der Parteien für die Veltener Stadtverordnetenversammlung täglich eine Frage per WhatsApp. Die Frage am Freitag: Für den Bernsteinsee gab es mit dem Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) große Pläne, die scheiterten. Wie wollen Sie den See bis 2030 entwickeln?

Katja Noack (SPD): Die beschlossene Konzeption zur Entwicklung des Bernsteinsees wird Schritt für Schritt umgesetzt. Dafür stehen vier Millionen Euro zur Verfügung. Auf unsere Initiative hin wird ab Juni der Radweg gebaut, damit man besser und sicherer zum Bernsteinsee kommt. Auch die Sanitäreinrichtungen werden in diesem Jahr saniert. Wir sehen den Bernsteinsee als wichtiges Naherholungsgebiet für Velten, das auch für Veranstaltungen genutzt werden kann – etwa für das jährliche Familienfest, ein Feriencamp für Kinder oder andere Freizeitangebote.

Marcel Siegert (Pro Velten): Große Pläne gab es für den Bernsteinsee schon reichlich – getan hat sich nur wenig. Man muss auch nicht alles umgestalten. Wenn man endlich die Sanitäranlagen auf den heutigen Stand bringt und deren Anzahl erhöht, sowie die Gebäude der Gastronomie saniert oder neu baut, dann ist man schon einen ganzen Schritt weiter. Genügend Fahrradständer und Umzieh- und Sitzmöglichkeiten, wie man sie von Stränden der Ostsee her kennt, würden die Aufenthaltsqualität deutlich erhöhen. Auch das alte Feriencamp soll wieder eingerichtet werden. Nicht alles muss Millionen kosten!

Hans-Jörg Pötsch (CDU): Die Pläne für den Bersteinsee wurden 2017 beschlossen. Der SUW sollte als Finanzierungshilfe dienen. Unabhängig davon soll der See zum Naherholungsgebiet entwickelt werden. Die „großen Pläne“ für etwa 7 Millionen Euro müssen realisiert werden. Mehr Belebung durch Strandfeste, Beachparty, Wakeboard und Beachvolleyball sind wünschenswert.

Alexander Moser-Haas (Linke): Erschwingliche Preise und freier Eintritt für junge Veltener auch im Schulalter liegen mir besonders am Herzen. Über den Lückenschluss der Radwege hinaus fordert DIE LINKE bessere Busverbindungen in Randzeiten und wochenends, so auch hier. Zudem können auf der Linie 816 zum See Kinderwägen oft nicht mitfahren. Der bestehende Investitionsrahmen sollte aufrecht erhalten und die Bürger/innen zu der Frage beteiligt werden, was am dringendsten instand gesetzt werden soll und wie.

Ole Gawande (FDP): Es gibt für den Bernsteinsee ja bereits feste Planungen. Ich persönlich würde mir ein gut gepflegtes Ufer, saubere und moderne Sanitäranlagen sowie frei zugängliche Sportanlagen wünschen. Ein Stellplatz inklusive Ver- und Entsorgestation für Wohnmobile ist für mich denkbar und sinnvoll. Die Veltener sollten die Angebote am See dann wirklich nutzen, vor allem, damit eine gute gastronomische Versorgung geboten werden kann.

Robert Wolinski (NPD): Der Bernsteinsee dient der Erholung, zum Sporttreiben und nun auch wieder als Veranstaltungsort der beliebten Beachpartys. Der See soll in Gänze für die Bürger offen bleiben. Neue Sanitäranlagen, ein sauberer Strand und eine langfristige Regelung der gastronomischen Betreuung sollten Zielsetzung sein. Dabei soll der Erhalt der natürlichen Vielfalt und Beschaffenheit nicht zurückstehen. Dies alles hat bislang keine große Bedeutung für die noch politisch Verantwortlichen, wie man am Zustand der Anlage sieht. Der Bernsteinsee für jedermann!

Marco Schulze (AfD): Wie schon gesagt wurden viele gute Ideen von einigen SVV-Abgeordneten abgeschmettert und sogar untersagt. Unter anderem die Beachparty. Es ist wirklich phänomenal, wie jetzt kurz vor der Wahl auf einmal wieder für ein Revival von der CDU geworben wird. Wir könnten uns unter anderem ein Feriencamp vorstellen. Das Restaurant „Seeperle“ sollte wieder eine Veltener Perle werden. In Verbindung mit dem Camp wäre das eine großartige Sache für Velten.

Von Marco Paetzel

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