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Velten Neue Ideen für die Skateranlage
Lokales Oberhavel Velten Neue Ideen für die Skateranlage
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17:08 25.01.2019
Die jungen Leute durften selbst sagen, was sie sich für die Skateranlage wünschen. Quelle: Robert Roeske
Velten

Zur nächsten Runde der Jugendbeteiligung für den Umbau der Veltener Skateranlage lädt die Stadt in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Planungsbüro Hradil und dem Quartiersmanagement ein: Am heutigen Sonnabend werden ab 15 Uhr im Bürgerhaus, Hermann-Aurel-Zieger-Straße 21, die ersten konkreten Entwürfe vorgestellt.

Die Veltener Jugendlichen hatten bereits Ende September 2018 in einem Workshop vor Ort den Planern Vorschläge mit auf den Weg gegeben. Bauamtsleiter Berthold Zenner, Quartiersmanagerin Stephanie Marsch und Vertreter des Jugendclubs waren auch zum Workshop vor Ort gekommen, genau wie rund 25 Jugendliche. Die große Beteiligung zeigte den Verantwortlichen damals, wie groß das Interesse der Jugend ist, dass auf dem Platz im Wohngebiet in Velten-Süd endlich etwas passiert.

Beim Bau des Platzes fehlte das Knowhow

Die jungen Leute sollten Wünsche äußern, wie der Skaterplatz aussehen könnte.Auch Profi-Skater Christian Heise war mit dabei und hatte nützliche Tipps und Hinweise gegeben. Das größte Problem sei aus seiner Sicht, dass der Veltener Skaterplatz in den 1990er-Jahren ohne Mitwirken von Skatern gebaut wurde, das nötige Knowhow fehle einfach. „Da haben nur Architekten dran gesessen, und das merkt man dann auch“, sagte Heise, auch stellvertretender Landesfachwart für das Skateboarden , damals.

Am Veltener Skaterplatz kritisierte der Profi vor allem den Belag. Der Asphalt sei uneben, Beton sei die bessere Wahl für die Rollen der Skateboards. Er würde gern auch einige Rampen so umgestellt werden, dass Skater und Rollerfahrer den Platz parallel nutzen können, ohne dass es dabei Probleme gibt. Die Rampen selbst seien aber in gutem Zustand und würden sicherlich noch zehn Jahre halten, urteite der Profi. Die Jugendlichen indes plädierten unter anderem für mehr Bänke, Unterstellmöglichkeiten oder eine größere Halfpipe mit längerem Auslauf. Auch soll der Platz künftig beleuchtet sein. Die Pappeln, die den Platz säumen, stören die Jugendlichen, genau wie ihre Blätter auf dem Boden des Skaterpark. All diese Anregungen sind in die Planungen von Steffen Hradil eingeflossen und sollen nun vorgestellt werden. Alle interessierten Veltener Jugendlichen sind eingeladen, die Entwürfe unter die Lupe zu nehmen und noch einmal mit dem Planer zu diskutieren.

Im Jahr 2020 soll es losgehen

Die Pläne für die Sanierung und Erweiterung der Sportanlage sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Im Jahr 2020 will die Stadt Velten dann mit dem Bau beginnen. Fest steht auf jeden Fall unabhängig von den Planungsvorschlagen, dass der Platz im Zuge der Sanierung neuen Asphalt bekommt, zudem sollen die Elemente auf dem Skaterplatz neu angeordnet werden. Kostenpunkt nach ersten Schätzungen: Rund 100 000 Euro. Für die Erweiterung des Parks indes hat die Verwaltung grob 350 000 Euro eingeplant, zwei Drittel davon könnten aus dem Förderprogramm Soziale Stadt kommen.

Von Marco Paetzel

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