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Velten Schnullerketten aus der Ofenstadt
Lokales Oberhavel Velten Schnullerketten aus der Ofenstadt
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20:51 30.10.2018
Das Team um Sandra Pelchen (2. von links) im neuen Geschäft in der Viktoriastraße. Quelle: M. Paetzel
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Velten

Die Kinderwagen standen Schlange vor dem Geschäft „Lolleby’s Kindertraumland“, das Sandra Pelchen am Sonnabend in der Viktoriastraße eröffnete. Kein Wunder. Vor allem die individuell gestalteten Schnullerketten aus Velten sind ein Hit im Netz, über Amazon, Ebay&Co. verkaufen sie sich gut. Die Ketten made in Velten lassen sich ganz individuell gestalten, unter anderem lassen sich Farben oder der Name des Kindes auswählen.

Inhaberin Sandra Pelchen verkauft Artikel rund ums Baby – neben Schnullerketten unter anderem auch Kuschelkissen, Windeltorten oder Wandlampen – aber natürlich auch in ihrem Geschäft. Vier Jahre lang saß der 46-Jährige in der Viktoriastraße gegenüber dem Marktplatz, nun ist sie ins die ehemalige Filiale der Berliner Volksbank in der Viktoriastraße 56. Rund 230 Quadratmeter gibt es hier, Sandra Pelchen hat fünf Mitarbeiterinnen. Vorn ist der Verkaufsraum, im hinteren Bereich werden die individuellen Baby-Artikel nach Wunsch gefertigt.

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Über mangelnde Laufkundschaft kann sich Sandra Pelchen, die die ersten Schnullerketten 2010 für ihren eigenen Sohn herstellte, nicht beschweren, im Gegensatz zu vielen anderen Händlern in der Viktoriastraße. „Hier ist ja meistens wirklich tote Hose“, sagt die Geschäftsfrau. Ob der geplante Vollsortimenter mehr Kunden ins Zentrum ziehen würde, hänge vor allem von einer Sache ab: „Wichtig wäre, dass Geschäfte reinkommen, die es in der Straße sonst noch nicht gibt“, erklärt Sandra Pelchen. Für die Entwicklung des Zentrums findet sie außerdem wichtig, dass der Marktplatz schöner gestaltet wird. „Um den Brunnen herum ist alles kahl, da müsste etwas für Kinder hin“, sagt die 46-Jährige.

Es sollen in den Räumen in der Viktoriastraße aber nicht nur Baby-Artikel verkauft werden, demnächst will Sandra Pelchen etwa auch Nähkurse für Groß und Klein anbieten.

Von Marco Paetzel