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Velten Psychologiestudium nach dem Abitur 2017
Lokales Oberhavel Velten Psychologiestudium nach dem Abitur 2017
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00:16 19.06.2018
Maike Schabelon aus Velten vor der Fakultät am Griebnitzsee in Potsdam.
Maike Schabelon aus Velten vor der Fakultät am Griebnitzsee in Potsdam. Quelle: privat
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Velten

Schon in der zehnten Klasse wusste Maike Schabelon aus Velten, dass sie nach dem Abitur Psychologie studieren will. „Es ist ein interessantes Fach und ich habe gern mit Menschen zu tun.“ 2017 war es soweit, als die damals 17-Jährige mit einem Schnitt von 1,2 die Prüfungen am Hedwig- Bollhagen-Gymnasium bestand und sich für einen Studienplatz in Potsdam bewerben konnte. Der Numerus Clausus passte. Er lag in diesem Jahr genau bei 1,2.

Studentenbude in Potsdam

Und so stand ihrem Traum nichts mehr im Wege. „Mir gefallen in Potsdam die Seen, ich bin viel draußen und meine Familie ist in der Nähe.“ Auch eine Studentenbude fand sich in der Stadt, in der auch schon Maikes Schwester studiert hat. Das Studium sei anspruchsvoll, mache aber viel Spaß, verrät die jetzt 18-Jährige nach ihrem ersten Jahr an der Uni. Überhaupt sei sie ein Fan theoretischer Problemlösungen, weshalb auch eine Ausbildung keine Option für sie gewesen sei. „Der Gedanke an ein Studium hat mich mehr gepackt.“

Nützliches Wissen aus dem Bio-Leistungskurs

Im Fach Neurologie habe ihr anfangs sogar das Wissen aus dem Biologie-Leistungskurs weitergeholfen. „In der Schule wurden viele Voraussetzungen geschaffen.“ Nur das selbstständige Lernen sei in der Schule etwas zu kurz gekommen, sagt die Studentin, die nur die Leute aus der Schule vermisst. Sie könne sich vorstellen, später sogar als Schulpsychologin zu arbeiten, verrät Maike Schabelon. Denn besonders die Entwicklungspsychologie sei interessant. „Es ist spannend zu erfahren, was sich wann in der Kindheit entwickelt. Wann Kinder laufen und sprechen lernen, und was dabei in ihren Gehirnen passiert.“

Von Ulrike Gawande