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Oberhavel Verrohrt und in Beton gegossen
Lokales Oberhavel Verrohrt und in Beton gegossen
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18:27 03.05.2013
NASSENHEIDE

. Ein solches Gebilde war ausgewählt worden, um es mit Zeitungen und anderem Informationsmaterial zu füllen und für die Nachwelt im Fundament des neuen Dorfgemeinschaftshauses zu versenken. „Wer möchte, kann noch ein paar Münzen dazutun“, bot Bernd-Christian Schneck an, appellierte aber im gleichen Atemzug an Chefplaner Karl Kanig aus Zehdenick, möglichst im veranschlagten Kostenrahmen von 850 000 Euro zu bleiben.

Das dürfte gar nicht so einfach werden, zumal sich noch kurzfristig eine einschneidende Planänderung ergeben hat. Das einstige Toilettengebäude der früheren Dorfschule, das ähnlich dem Schulgebäude in den Bau integriert werden sollte, muss nun doch abgerissen werden. Weder die spartanisch gemauerten Außenwände noch der Bauuntergrund taugen nach Auskunft Kanigs dazu, den Altbau nutzen zu können. Ursprünglich sollten dort die Sanitärräume fürs neue Dorfgemeinschaftshaus untergebracht werden.

Während bereits der erste Beton in die Gründung des Neubaus floss, bedankte sich Andrea Schild bei den Gemeindevertretern, dass sie dem Bau des Hauses in Nassenheide zugestimmt haben. „Wir sind froh, für das Projekt vor Auslaufen der Förderperiode noch Geld (500 000 Euro) vom Amt für Flurneuordnung und ländliche Entwicklung bekommen zu haben“, so die Ortsvorsteherin. Sie freue sich, so Andrea Schild, dass das Dorf mit diesem Neubau wieder einen Treffpunkt erhalte, an dem alte Bekanntschaften gepflegt und neu geschlossen werden können.

Bürgermeister Bernd-Christian Schneck hob zudem die Synergieeffekte des Hauses hervor. Sowohl die Sportler des örtlichen Vereins Blau-Weiß als auch die Senioren, die jetzt noch in getrennten und kostenintensiven Domizilen untergebracht sind, würden künftig unter einem Dach vereint. Zudem stünde das Dorfgemeinschaftshaus später natürlich auch weiteren Vereinen oder Gruppen zur Nutzung offen. (Von Bert Wittke)

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