Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Vogelsänger in Geberlaune
Lokales Oberhavel Vogelsänger in Geberlaune
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:00 18.04.2014
Unterstützt von der Stadtpolitik gab Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (2.v.l.) am Donnerstag die Zehdenicker Kampbrücke für den Verkehr frei. Quelle: Holger Geissler
Zehdenick

Zwei Fahnenmasten, ein Lautsprecher und ein rollbares Rednerpult hatten Mitarbeiter des Landesbetriebes Straßenwesen auf den Asphalt gefahren, um der Einweihung der Zehdenicker Kampbrücke am Donnerstag einen feierlichen Rahmen zu geben.

Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (SPD) sprach anlässlich der Verkehrsfreigabe von einem "guten Tag für Zehdenick". Wohlwissend, dass diese Baustelle Nerven gekostet hat - auf Seiten der Planer und Bauleute ebenso wie auf Seiten der Stadtväter und Autofahrer. 15 Monate lang war die wichtigste Verkehrsader der Havelstadt ein Nadelöhr mit Ampellicht. Zu Beginn der Osterreisewelle hat der Verkehr in diesem Bereich wieder normale "Fließgeschwindigkeit".

Als sich das letzte Mal annähernd so viele Menschen auf der Brücke versammelten wie zum symbolischen Scherenschnitt, war der Anlass weit weniger freudig. Am 27. Januar 2011 probten die Zehdenicker den Aufstand. 250 Menschen demonstrierten gegen eine Brückensanierung unter Vollsperrung. Die war zunächst angedacht - wurde aber zurückgenommen. "Die Behelfsbrücke war notwendig, aber sie war auch ein Kostenfaktor", betonte Vogelsänger mit Blick auf die Mehrkosten von 600000 Euro. Die Gesamtkosten beziffert das Ministerium mit 1,7 Millionen Euro. Mit 36000 Euro beteiligte sich die Stadt Zehdenick - "dafür eine Brücke, besser geht es nicht", sagte BürgermeisterArno Dahlenburg (SPD).

Womöglich lag es an der vorösterlichen Feststimmung, dass der Minister bei seinem Besuch in der Havelstadt in Geberlaune war. Vier Fördermittelbescheide reichte Vogelsänger am Rande der Brückeneinweihung weiter: drei an Zehdenicks Bürgermeister, einen an Gransees Amtsdirektor Frank Stege (CDU). Der mit einer Million Euro höchst dotiert Brief war für den Radwegebau zwischen Gransee und Zehdenick gedacht. Bis 2016 soll zwischen den Städten auf einer Länge von zehn Kilometern eine Verbindung für Radfahrer entstehen. "So können beide Kommunen noch enger zusammenwachsen", sagte Vogelsänger. Die Verbindung entlang der L22 gilt als kürzeste und topographisch günstigste Strecke zwischen den Mittelzentrumspartnern. Weil das Land diesen Radweg nicht mit einer Priorität versehen hat, kümmern sich die Kommunen selbst um die Planung - und dann jeweils um den Bau eines Abschnitts. Für den Lückenschluss zwischen Zehdenick und Siedlung II überreichte Vogelsänger einen Förderscheck in Höhe von 133300Euro. Auf einer Länge 850 Metern wird in der Ortslage ein Geh- und Radweg entstehen. Es handelt sich um die Fortführung des Radweges nach Zehdenick. Das Ministerium spricht hier von einer verkehrstechnisch heiklen Situation. Sowohl Radfahrer als auch Fußgänger müssen sich bislang auf der viel befahrenen Landesstraße bewegen. Einen Fördermittelbescheid über weitere 160000 Euro erhielt die Stadt für den Bau eines Geh- und Radwegs entlang der innerörtlichen B 109.

Von Cindy Lüderitz

Oberhavel "Deutschboden" feiert Heimpremiere in ausverkaufter Klosterscheune - Liebeserklärung an Zehdenick

Es gab zweideutige Kopfschüttler, bei einigen Szenen auch Augenroller und hin und wieder hielten sich Zuschauer die Hand vor das Gesicht, so als könnten sie nicht mehr hinschauen.

18.04.2014
Oberhavel Liebenwalde finanziert für den Pächter vor - Stadt baut Tankstelle

„Hier baut die Stadt Liebenwalde eine Tankstelle für ihre Bürger und Gäste“, prangt es am Baustellenschild, das seit vergangener Woche am Straßenrand der Hammer Allee steht. Jahrelang wurde um den Bau  einer neuen Tankstelle in Liebenwalde gerungen.

18.04.2014
Oberhavel Zuhause für Katzen, die nicht für die Wohnung geeignet sind - Mäusefänger suchen Bauern mit Scheune

Im Tierheim Tornow gibt es ganz liebe Schmusekatzen, die gern bei ihrer „Familie“ auf der Couch oder der Ofenbank sitzen. Aber es gibt auch den Typ „Streuner“, der als Wohnungskatze nicht zu vermitteln ist. Einige davon landen im Tierheim und sollen natürlich nicht dort bleiben.

18.04.2014