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Oberhavel Vom Pferd auf Fische umgesattelt
Lokales Oberhavel Vom Pferd auf Fische umgesattelt
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18:58 17.07.2014
Dirk Süren stellt für jede Ansprüche die richtige Ausrüstung zusammen und gibt ein paar Tipps dazu.
Dirk Süren stellt für jede Ansprüche die richtige Ausrüstung zusammen und gibt ein paar Tipps dazu. Quelle: Andrea Kathert
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Oranienburg

Dirk Süren hat beruflich etliche Umwege genommen, um jetzt endlich Hobby und Beruf miteinander zu verbinden. Im Südcenter betreibt er das Angelgeschäft „Raubfischalarm“. Eigentlich ist Dirk Süren gelernter Pferdewirt. „Ich war Berufsrennreiter in Hoppegarten“, erzählt der 46-Jährige. Bis 1993 saß er im Sattel. Danach schlug er sich mit etlichen Jobs durch. Arbeitete bei der Autovermietung, beim Verkauf, als Hotelier – alles querbeet.

Seine erste Angel hatte er schon als kleiner Junge in der Hand. „Mein Onkel hat mir die ersten Schritte beigebracht.“ Vom Karpfenangler angefangen, spezialisierte er sich immer mehr in seinen Angeltechniken. Und schon immer hatten es ihm auch die Raubfische angetan. Er glaubt, inzwischen ein ganz guter Angler zu sein. Immerhin hatte er schon mal einen 26 Pfund schweren Hecht und einen 82 Zentimeter großen Zander am Haken. „Ja natürlich, es gibt immer noch größere Fische“, sagt der Chef des „Raubfischalarms“. Aber feststeht, seinen Kunden kann er etliche Tipps aus erster Hand geben.

„Alles fängt mit einer Beratung an.“ Was will der Kunde befischen? Welche Fische will er angeln? Und dafür wird dann die Ausrüstung zusammengestellt. Routen, Spulen, Haken, Köder und sämtliches Zubehör ist im Geschäft im Südcenter zu bekommen. Natürlich auch Angelbekleidung, Zelte, Stühle und Angelkarten. Süren verkauft hauptsächlich Artikel von Markenfirmen. Sogar die entsprechenden Fachzeitungen sind bei ihm zu haben. Auch nach Regenwürmern muss niemand buddeln. Lebendköder gibt’s ebenfalls vorrätig. „Wir haben auch für den kleinen Geldbeutel und für Kinder etwas.“ Was im Laden nicht vorrätig ist, das wird bestellt.

Außer den Tipps für die richtige Ausrüstung hat Dirk Süren natürlich auch andere Hinweise, die er den Anglern mit auf den Weg geben kann. Viel Zeit für große Angel ausflüge bleiben dem Oranienburger allerdings nicht mehr. Aber die heimischen Gewässer sind nicht zu verachten. „Die Havel ist gut besetzt“, sagt der Angelfan. Mit dem entsprechenden Glück kann man Zander, Hecht, Aal, Wels und Rapfen aus der Havel holen.

Zu den Kunden im „Raubfischalarm“ gehören vierjährige Steppkes, die ihre erste Stipproute bekommen, bis hin zum Rentner. Angeln ist eben etwas für jedes Alter.

Information: Der „Raubfischalarm“ im Südcenter hat dienstags bis freitags von 9 bis 18Uhr und sonnabends von 9 bis 14Uhr geöffnet.

Von Andrea Kathert

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