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Oberhavel Vor Pfingstwochenende: Weiter stabile Coronazahlen in Oberhavel
Lokales Oberhavel Vor Pfingstwochenende: Weiter stabile Coronazahlen in Oberhavel
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17:49 29.05.2020
Landrat Ludger Weskamp (r.) reagierte ausführlich auf den Brandbrief Zehdenicker Eltern. Quelle: Landkreis Oberhavel
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Oberhavel

Die Zahl der Corona-Erkrankten im Landkreis Oberhavel bleibt weiter stabil. 29 Personen waren am Freitag (Stand: 12 Uhr) an Covid19 erkrankt. 20 von ihnen befinden sich in häuslicher Quarantäne, neun Personen müssen hingegen stationär behandelt werden. Die aktuell bestehenden Infektionsfälle verteilen sich auf die folgenden Kommunen: Hennigsdorf (10), Oranienburg (6), Hohen Neuendorf (4), Mühlenbecker Land (3), Velten (2), Zehdenick (1), Birkenwerder (1), Oberkrämer (1) und Leegebruch (1). Im Vergleich zum Vortag gibt es laut Landkreis zwei neue Coronafälle.

280 Menschen in Oberhavel an Corona genesen – aber auch acht Verstorbene

Im Verlauf der Pandemie sind im Landkreis insgesamt 317 Menschen erfasst worden, die positiv auf das Virus getestet wurden, 280 Personen sind inzwischen genesen, acht Personen hingegen verstorben. 2 687 Menschen wurden negativ auf das Coronavirus getestet, bei 31 Personen steht das Testergebnis aktuell aus.

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Die Gesamtzahl der Fälle verteilt sich auf nahezu alle Kommunen im Kreis wie folgt: Hennigsdorf (125), Oranienburg (47), Hohen Neuendorf (33), Velten (21), Glienicke (19), Oberkrämer (14), Mühlenbecker Land (12), Zehdenick (8), Birkenwerder (8), Löwenberger Land (7), Amt Gransee und Gemeinden (7), Leegebruch (7), Liebenwalde (5) und Kremmen (4). Lediglich Fürstenberg ist nach wie vor ohne gemeldeten Erkrankungsfall.

Verwaltungsstab fährt langsam zurück

Wie der Landkreis am Freitag ebenfalls mitteilte, wird der Verwaltungsstab ab kommender Woche aufgrund der sinkenden Zahlen eingeschränkt weiterarbeiten. Eine Vielzahl von Mitarbeitern wird daher – einhergehend mit der schrittweisen Öffnung der Verwaltung ab Dienstag – ihren Hauptaufgaben in der Kreisverwaltung wieder nachgehen. Landrat Ludger Weskamp erklärt, auch wenn die Pandemie noch nicht vorbei, sei es Zeit „für einen Schritt in eine neue Normalität. Für die Kreisverwaltung bedeutet das, dass wir die Arbeit des Verwaltungsstabs verringern können“. Alle notwendigen Arbeiten würden trotzdem weiterlaufen, so Stabsleiter Matthias Rink. Dazu zählt unter anderem die Erhebung der Fallzahlen (diese werden zukünftig nur noch einmal wöchentlich bekanntgegeben), die Ermittlung von Kontaktpersonen und die Beratung von Bürgern. Bei einer neuen Lage im Infektionsgeschehen ist der Verwaltungsstab „jederzeit wieder schnell einsatzbereit“, so Rink.

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Von MAZonline