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Oberhavel Corona: Vorübergehend kontaktlose Annahme von Trichinenproben in Oranienburg und Gransee
Lokales Oberhavel Corona: Vorübergehend kontaktlose Annahme von Trichinenproben in Oranienburg und Gransee
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16:20 25.03.2020
Das Corona-Virus ändert auch den Ablauf bei der Abgabe von Trichinenproben. (Archivbild) Quelle: Enrico Kugler
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Oberhavel

Aufgrund des Corona-Geschehens und der dringenden Notwendigkeit, soziale Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, sind seit dem 18. März 2020 alle Standorte der Kreisverwaltung für den Besucherverkehr geschlossen.

Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt informiert daher über die Annahme von Trichinenproben unter den gegebenen Umständen:

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Briefkästen wurden angebracht

Um eine fortlaufende Annahme von Trichinenproben weiterhin realisieren zu können, wurden an den Standorten des Veterinäramtes in Oranienburg, Bernauer Straße 57/59, sowie in Gransee, Karl-Marx-Platz 1, Briefkästen angebracht. Sowohl Jäger als auch Tierhalter (Hausschlachtung) und Gewerbetreibende (Schlachter, Wildbearbeitungsbetriebe etc.) können entnommene Proben von Tieren, die auf Trichinen untersucht werden sollen, in diese Briefkästen einwerfen.

Für alle Trichinenproben, die von einem Tierarzt im Rahmen der Fleischuntersuchung entnommen wurden, gilt dabei Folgendes:

Einzeln und auslaufsicher verpackte Proben werden eindeutig beschriftet zusammen mit dem vom Tierarzt ausgefüllten Proben-Begleitschein eingeworfen.

Die Freigabe der Proben erfolgt unverändert durch den für Sie zuständigen Tierarzt für die Fleischuntersuchung.

Werden die Proben an einem Kuriertag (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag) bis 9 Uhr eingeworfen, werden diese Proben tagesaktuell im Labor untersucht und der für Sie zuständige Tierarzt teilt Ihnen ebenfalls tagesaktuell das entsprechende Ergebnis mit.

Für alle Trichinenproben, die von einem amtlich geschulten und beauftragten Jäger entnommen wurden, gilt Folgendes:

Einzeln und auslaufsicher verpackte Proben werden mittels Wildmarkennummer (einzeln für jede Probe!) eindeutig beschriftet zusammen mit dem vollständig ausgefüllten Wildursprungsschein (Verfügungsberechtigter, Adresse, Telefonnummer etc.) mit allen Durchschlägen eingeworfen.

Der Einwurf von Blutproben (ASP) ist ebenfalls möglich. Probe bitte unbedingt auslaufsicher verpacken und entsprechende Daten wie gehabt mitteilen.

Nicht gekennzeichnete oder nicht korrekt gekennzeichnete Proben oder bei fehlenden Angaben zu Adresse oder Telefonnummer des Verfügungsberechtigten des Stücks werden die Proben nicht versandt.

Das Prozedere der automatisierten Freigabe wird derzeit ausgesetzt. Die Freigabe des Stücks erfolgt bis auf Weiteres durch postalisches Zusenden des Wildursprungsscheins (Durchschläge gelb und rosa) mit entsprechendem Freigabevermerk. Bitte den Postlauf von mehreren Tagen beachten! Ohne Mitteilung der Freigabe bleibt das Stück gesperrt!

Wünschen Sie eine fernmündliche Vorab-Freigabe, rufen Sie bitte entsprechend nachfolgendem Schema das Veterinäramt zwischen 17 und 18 Uhr an. Ihnen wird dann Ihr Ergebnis mitgeteilt. Telefon: 0174 1715934

Bei Trichinenfunden werden Sie weiterhin umgehend telefonisch informiert. Bitte stellen Sie die Erreichbarkeit sicher!

Direkte Abgabe noch übergangsweise möglich

Übergangsweise ist derzeit noch eine direkte Abgabe von Trichinenproben möglich. Das Veterinäramt arbeitet momentan an einer Möglichkeit, die Informationen zu untersuchten und freigegebenen Trichinenproben auf der Internetseite des Landkreises den Probeneinreichenden digital zugänglich zu machen.

Zudem hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg Folgendes mitgeteilt: Aufgrund der personellen Situation des Labors verzögert sich ab sofort die Freigabe der Trichinenproben beim Schwarzwild (Jäger privat) um einen Werktag!

Von MAZonline

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