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Oberhavel Weg frei für Super-Straßenbau
Lokales Oberhavel Weg frei für Super-Straßenbau
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19:51 24.01.2014
Der  Wasserdurchlass an der Mühle war im Dezember fertig.
Der  Wasserdurchlass an der Mühle war im Dezember fertig. Quelle: Archiv
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Mühlenbeck

Der Zuschlag ging an die Firma Eurovia, teilte Bauamtsleiter Hanns-Werner Labitzky auf MAZ-Nachfrage mit. Das Straßenbauunternehmen hatte bereits am ersten Bauabschnitt an der Mönchmühle gearbeitet.

Das Drei-Straßen-Projekt sieht die Erneuerung der Fahrbahn, der Regenentwässerung und der Gehwege vor - von der Schillerstraße in Schildow über die Mönchmühlenstraße bis zur Kastanienallee im Ortsteil Mühlenbeck. Im Bauamt läuft das Vorhaben deshalb vereinfacht unter dem Kürzel "S-M-K". Baulos 2 umfasst den kompletten Straßenbau. In Baulos 3 geht es um die Neuverlegung einer Trinkwasserleitung in der Schillerstraße. Die Wasser Nord GmbH will diese Arbeiten parallel zum Straßenbau ausführen lassen, was Zeit und Kosten spart.

Das erste Baulos schloss wichtige "Vorarbeiten" für den Straßenbau ein. An der Mönchmühle wurde der Wasserdurchlass zum Mühlrad erneuert und eine Spundwand zum Schutz des Mühlengebäudes vor Sickerwasser gesetzt. Kostenpunkt rund 250000 Euro.

Wenn der Bauablaufplan vom Tiefbauunternehmen vorliegt, kann es mit den Arbeiten losgehen. "Sobald es das Wetter zulässt", lautet die Vorgabe des Bauamtsleiters. "Am besten noch im Februar oder März." Die große Unbekannte ist, was nach dem derzeitigen Kälteeinbruch kommt.

Das Bauamt werde auf jeden Fall entsprechend dem geplanten Bauablauf die Bürger informieren, versicherte Hanns-Werner Labitzky. "Damit jeder weiß, wann und wo mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist."

Eine Zielvorgabe gibt es bereits: das gesamte Projekt muss bis zum Jahresende fertiggestellt und abgerechnet sein. Denn nur dann kommt die Gemeinde in den Genuss der Fördernmittel in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro. Keine geringe Summe bei einem Gesamtvolumen von 2,3 Millionen Euro, die für das S-M-K-Projekt im Haushalt 2014 eingeplant sind.

"Wir sind bei der Vergabe für Los 2 und 3 im prognostizierten Finanzrahmen geblieben und haben sogar noch eine Notfallreserve", sagt der Bauamtsleiter.

Das wird bei der nächsten Gemeindevertretersitzung am 24. Februar eine Rolle spielen. Dann geht es darum, ob die Finanzierungssperre für den neuen Dorfplatz in Schildow aufgehoben wird. CDU und FDP hatten im Dezember durchgesetzt, dass die rund 320000 Euro als Notreserve für eventuelle Probleme beim Straßenbau zurückgehalten werden. Der Schildower Ortsbeirat ist sich sicher, dass dies nun nicht mehr erforderlich ist. Andere Gemeindevertreter wollen das Geld nicht freigeben und argumentieren, es könnte ja im Lauif des Jahres noch etwas dazwischenkommen.

"Darüber wird zur Zeit diskutiert", sagt Gemeindevertretervorsitzender Harald Grimm. "Die Entscheidung fällt am 24. Februar."

Von Ulrich Bergt

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