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Oberhavel Weltreise mit Hauff und Henkler
Lokales Oberhavel Weltreise mit Hauff und Henkler
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20:23 04.02.2018
Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler bei ihrem Auftritt am Sonnabend in der Orangerie. Quelle: Robert Roeske
Oranienburg

Irgendwann wird auch einmal Oranienburg auf dem Erdball von Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler auftauchen. So wie Sri Lanka, Rio de Janeiro oder Texas. Das legendäre Gesangsduo aus Sachsen-Anhalt tourte am Sonnabendnachmittag mit seinen Gästen in der Orangerie über den Globus. „Wir waren in Sachen Musik auf fünf Kontinenten unterwegs“, erzählte Klaus-Dieter Henkler stolz. „Davon wollen wir Ihnen heute eine Kostprobe geben – und fangen mit ’Man muss mal weg sein’ an.“ So war es denn auch um kurz nach 15 Uhr in der Orangerie. Dort blieben sie aber zweieinhalb Stunden.

„Wir tanzen Flamenco heut Nacht.“ Quelle: Robert Roeske

Bei olympischen Spielen gesungen

Die Reisen begannen für die beiden bereits zu DDR-Zeiten, da ging es in benachbarte Länder. Der Weg führte sie aber auch zu den Olympischen Spielen nach Mexiko (1968), wo sie im olympischen Dorf der DDR auftraten. Sie avancierten zum erfolgreichsten Gesangsduo des Landes.

Nach der Wende starteten die beiden auf internationaler Ebene richtig los, bereisten die Welt. Sie hatten es sich zum Prinzip gemacht, in jedem Land zwei, drei Titel in der jeweiligen Landessprache zu lernen und zum Besten zu geben. „Als Respekt vor den Einheimischen“, so der 74-Jährige. Eine Kostprobe davon gaben sie mit ihrem vor langer Zeit einstudierten, aber nicht vergessenen Lied aus Sri Lanka. „Wir singen jetzt etwas auf Singhalesisch“, kündigte Henkler am Sonnabend mit verschmitztem Lächeln an – und schob ob der Schwierigkeit der Sprache hinterher: „Ich hoffe, es kann hier im Raum niemand Singhalesisch.“ Die Lacher bekam er.

Die Zuschauer halten Momente des Nachmittags fest. Quelle: Robert Roeske

Schunkeln in der Orangerie

„Wir tanzen Flamenco heut Nacht“ – mit diesem Titel animierten Hauff und Henkler die Gäste in der ausverkauften Orangerie bei ihrem Konzert am Sonnabend das erste Mal zum Mitklatschen. Es sollte nicht das letzte Mal an dem Nachmittag sein. „Denn die richtig alten Lieder kommen im zweiten Teil“, hatte Stefan Werner angekündigt. Er begleitet Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler auf ihrer Tour durch Deutschland, in der Regel durch den Osten. „Die Leute stehen auf die alten Titel“, sagt er aus Erfahrung. „Dann machen sie richtig mit, stehen auf.“ Irgendwann im Laufe des Nachmittags fingen die Gäste in der Orangerie an zu schunkeln. „Auf die Bäume, ihr Affen, der Wald wird gefegt ...“ durfte bei der musikalischen Weltreise nicht fehlen. Es ist der wohl bekannteste Titel der beiden. Auch großen Erfolg hatte das inzwischen schon 30 Jahre alte Lied „Heimat“. Monika Hauff: „Den Song hat Klaus-Dieter geschrieben. Das Thema ist ja heute sehr modern. Da kann man mal sehen, wie weit voraus er seiner Zeit damals schon war“, sagte Monika Hauff über ihren Gesangspartner, mit dem sie diesen Titel sang. Überhaupt waren die meisten vorgetragenen Lieder aus der Feder von Klaus-Dieter Henkler.

Blumenstrauß und Präsentkorb

Von einem „sehr schönen Konzert“ sprachen die Fans des Kult-Duos, das auch im 50. Jahr auf der Bühne die Zuhörer in den Bann zieht. Selbstverständlich gab es zwischendurch einen Blumenstrauß oder einen kleinen Präsentkorb als Dankeschön für das Paar. Worauf die Gäste am Sonnabend jedoch verzichten mussten: auf das in der Orangerie sonst gewohnte Catering. So manch einer hatte darauf spekuliert, hier seinen Nachmittags-Kaffee zu trinken und einen Bissen zu sich nehmen zu können. Dafür gab es zumindest Musik satt.

Von Stefan Blumberg

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