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Zehdenick Das Traumschüff auf Umwegen
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17:44 25.06.2019
Das Traumschüff 2018 am Ufer in Himmelpfort. Dort wird am Sonnabend die Fortsetzung von „Treuen Hände“ gezeigt. Quelle: Martina Burghardt
Zehdenick

 Das Traumschüff, das schwimmende Wandertheater, ist seit Mitte Mai unterwegs. Nach der Tournee durch die Mecklenburgische Seenplatte ankerte die ungewöhnliche Bühne voriges Wochenende am Ufer des Schwedtsees in Fürstenberg/Havel. Nach der Fete de la Musique am Freitag stand dort das Stück „Treue Hände - Folge 1“ auf dem Programm. Das war bereits im vorigen Jahr am Landhaus Himmelpfort zu sehen.

Nach einem kurzen Abstecher nach Ferchel im Biosphärenreservat Mittelelbe begibt sich die Traumschüff-Besatzung nun also wieder in Richtung Himmelpfort und spielt dort am Freitag, dem 28. Juni, ab 19 Uhr „Ufermusik“. Tags darauf, am Sonnabend, 19 Uhr, kann man sich die Fortsetzung des Treuhand-Stückes, nämlich „Treue Hände - Folge 2“, vom Ufer des Landhauses aus ansehen.

Fortsetzung hat Premiere

Dabei haben die Zuschauer nicht nur das Privileg, es sich auf der Wiese gemütlich zu machen, sondern sie erleben gleichzeitig die Premiere mit. „Folge drei ist schon in Planung“, verrät Traumschüff-Pressesprecherin Sophia Sorge. Sonntagvormittag gibt es noch einmal auf der Uferwiese am Landhaus Theater für die ganze Familie. „Planet Acasio – ein Raumschüff-Abenteuer“ steht um 11 Uhr auf dem Spielplan.

Dann wird es aufregend. Auf der Sommer-Traumschüff-Route steht nämlich als eine der nächsten Stationen Zehdenick. Weil an der Schleuse Zaaren immer noch gebaut wird, sich der Fertigstellungstermin verzögert und deshalb kein Durchkommen ist, muss die neun Tonnen schwere „Genossin Rosi“ aus dem Wasser gehoben und mit einem Schwerlasttransporter zur Marina Zehdenick gebracht werden. Das ist die einzige Möglichkeit, den Tourneeplan einzuhalten.

Uraufführung und Diskussion

Auf der Schlosshalbinsel in Zehdenick soll am Sonnabend, dem 6. Juli,um 18 Uhr Premiere gefeiert werden. „Hinter den Fenstern“ ist eine neue Inszenierung, in der das Altern auf dem Land thematisiert wird. Anschließend ist eine Podiumsdiskussion geplant. Mit Hilfe von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, wird unter anderem diese Veranstaltung speziell für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich gemacht, und zwar mit Schrift- und Gebärdensprachendolmetscher, Audiodeskription und barrierefreiem Zugang.

Die nächsten Traumschüff-Tourstationen sind dann Liebenwalde, Oranienburg, Brieselang und Potsdam. Bis zum 4. August sind noch insgesamt 14 Theateraufführungen geplant.

Um den ungewöhnlichen Umweg, der an die 7000 Euro kostet, finanzieren zu können, ist die Schauspieltruppe auf Spenden angewiesen. Wie Sophia Sorge berichtet, hat das Theater einen Spendenaufruf gestartet. Nähere Informationen zu der Crowdfunding-Kampagne erhält man auf der Traumschüff-Website.

Von Martina Burghardt

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