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Zehdenick Holzkreuze am Wegesrand
Lokales Oberhavel Zehdenick Holzkreuze am Wegesrand
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22:26 14.06.2018
Holzkreuze in der Art stehen an vielen Straßen im Norden Oberhavels. Quelle: FOTO: privat
Zehdenick

Schwarze Kreuze mit weißer Schrift stehen seit einigen Tagen in Städten und Gemeinden im Oberhavel-Norden. Sie sind etwa 80 mal 40 Zentimeter groß. „Deutsche Opfer unvergessen“ zieren die Kreuze. Die standen und stehen sowohl im Stadtgebiet und den Ortsteilen von Zehdenick als auch in Fürstenberg und im Amtsbereich Gransee. Unscheinbar. Keiner weiß, wie sie dorthin gekommen sind und wer hinter der Aktion steckt.

Polizeibeamte stellten am Mittwoch in der Oranienburger Straße in Gransee und in der Ravensbrücker Dorfstraße in Fürstenberg je ein schwarzes Holzkreuz fest, teilte die Polizei am Mittwoch mit. „Wir haben es sofort entfernen lassen“, sagt Undine Wunderlich, Sachgebietsleiterin des Ordnungsamtes der Stadt Fürstenberg/Havel. In Gransee gab es eine Info an das Ordnungsamt, die Polizei entfernte das Kreuz. „Ob es noch mehr sind, kann ich nicht sagen, denn nicht jeder wendet sich an uns, sondern gleich an die Polizei“, sagt Raik Zisick vom Ordnungsamt.

In Zehdenick und den Ortsteilen standen mehrere Kreuze. Sowohl in Wesendorf als auch in Siedlung 2 (an der Bushaltestelle Fahrtrichtung Zehdenick) entdeckte eine MAZ-Leserin die am Straßenrand postierten Kreuze. Seit Mittwoch steht auch eins in Klein-Mutz, unmittelbar im Dorfzentrum an der Kreuzung (neben einer Straßenlampe).

„Uns sind diese Fälle bekannt“, sagt der stellvertretende Zehdenicker Bürgermeister Dirk Wendlandt. „Aber wir haben keine Informationen über den Hintergrund.“ Die Zehdenicker entfernen die Kreuze, die auf öffentlichen Flächen stehen. Die Polizei wurde über die Aktionen in Kenntnis gesetzt.

Von MAZonline

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