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Zehdenick Ausgebildet in der Heimatstadt
Lokales Oberhavel Zehdenick Ausgebildet in der Heimatstadt
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17:36 25.10.2019
Josephin Heise (vorn) an ihrem Arbeitsplatz bei den Stadtwerken mit ihrer Chefin Jacqueline Mikat, Leiterin Vertrieb und Kundenservice. Quelle: Martina Burghardt
Zehdenick

An ihren ersten Arbeitstag in den Stadtwerken Zehdenick kann sich Josephin Heise gut erinnern. Alles war neu und aufregend. Da war sie noch Schülerin. Die Arbeit gefiel ihr, sie kam wieder, nahm Ferienjobs an und absolvierte schließlich ihre Ausbildung zur Industriekauffrau. Drei Jahre lernte sie im Betrieb und im Oberstufenzentrum Zehdenick, schloss ihre Ausbildung im Jahr 2016 ab.

Alle Bereiche kennengelernt

„Die Praktika haben mir geholfen, meine Richtung zu finden“, berichtet die 24-Jährige, die aus Klein-Mutz stammt und froh ist, in der Region bleiben zu können. Buchhaltung, Vertrieb und Marketing, Controlling, Netznutzungsmanagement – alle diese Bereiche durchlief sie wie jeder Auszubildende, bekam dadurch einen guten Überblick, was die Stadtwerke leisten.

Josephin Heise hat ihre Ausbildung in den Stadtwerken Zehdenick absolviert. Quelle: Martina Burghardt

Mittlerweile hat Josephin Heise im Abendstudium Betriebswirtschaft studiert und ist in den Stadtwerken Ansprechpartnerin für die Kunden mit besonders hohem Stromverbrauch, die sogenannten Sondervertragskunden, zuständig. „Die Arbeit ist abwechslungsreich, und am meisten Spaß macht mir der Kontakt mit den Kunden“, erzählt Josephin Heise. „Ich bin glücklich, dass ich in dem Bereich gelandet bin.“ Und sie ist froh darüber, dass ihr Wunsch, sich weiterzubilden, möglich wurde. Ein Direktstudium nach dem Abitur wäre ihr zu theoretisch gewesen. Danach erst zu erkennen, ob der Job der richtige ist, dieses Risiko wollte sie nicht eingehen.

„Sie ist geboren für den Kundenservice“, bestätigt ihre Chefin Jacqueline Mikat, Leiterin Vertrieb und Kundenservice. In den Stadtwerken werden regelmäßig Schüler- und auch Jahrespraktikanten des Oberstufenzentrums beschäftigt. Weil immer wieder Aushilfskräfte gebraucht werden, gibt es auch Ferienjobs, zum Beispiel als Protokollant. So wie Josephine Heise in der Heimat bleiben will, so wollen auch die Stadtwerke als Arbeitgeber, dass die Jugend da bleibt. Dieses Jahr wurde allerdings kein neuer Auszubildender eingestellt, denn die Kapazitäten sind begrenzt. Außerdem gehört zur Ausbildung eine Übernahme-Chance.

Mehrere Ausbildungsmöglichkeiten

Die Stadtwerke Zehdenick haben derzeit 42 Mitarbeiter, „und die Aufgaben wachsen“, sagt Jacqueline Mikat. Ausgebildet wird in jedem Bereich, und zwar dann, wenn Bedarf ist. Mechatroniker, Gas-Wasser-Installateure und Facharbeiter für Abwassertechnik kann man in dem Betrieb werden. „Wer hier lernen möchte“, so Josephin Heise, „kommt in ein nettes Team. Aber es ist auch eine echte Herausforderung.“ Es gebe eine Fülle von Aufgaben, eine Fehlbuchung kann ungeahnte Folgen haben, Fristen müssen eingehalten werden. Konzentriertes Arbeiten sei unerlässlich.

Gute schulische Leistungen vorausgesetzt

Von Jacqueline Mikat wird Josephin Heise eine hohe Auffassungsgabe und Fleiß bescheinigt. „Sie ist kommunikativ und zielorientiert“, sagt sie über ihre junge Mitarbeiterin. In Deutsch und Mathematik sollten Azubis für den Beruf des Industriekaufmanns gute Leistungen bringen. Logisches Denken und ein gewisses Verständnis für Rechtsfragen sind von Vorteil. Insgesamt wird ein guter Zehnte-Klasse-Abschluss erwartet.

In den Stadtwerken legt man nicht nur Wert darauf, dass die Kunden einen festen Ansprechpartner haben. Auch die Kooperation mit Kitas und Schulen und die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben der Stadt spielen eine wichtige Rolle, beispielsweise bei der Ausrichtung von Festen.

Von Martina Burghardt

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