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Zehdenick Nach Erdgas-Debatte: Garage von ehemaligem Bergmann abgebrannt
Lokales Oberhavel Zehdenick Nach Erdgas-Debatte: Garage von ehemaligem Bergmann abgebrannt
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18:01 10.09.2019
In Wesendorf hat am Montagabend eine Doppelgarage gebrannt. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauern derzeit noch an. Quelle: Freiwillige Feuerwehr Zehdenick
Wesendorf

Eine Doppelgarage am Dorfanger in Wesendorf stand am Montagabend gegen 21 Uhr aus bisher noch ungeklärter Ursache in Flammen. Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Kräften an. Neben der örtlichen freiwilligen Feuerwehr waren die Kameraden aus Kappe, der Löschzug Zehdenick und die Löschgruppe aus Krewelin im Einsatz. Zehdenicks Stadtbrandmeister Gerd Leege sprach am Dienstagvormittag von rund 40 Kameradinnen und Kameraden mit insgesamt sieben Fahrzeugen.

Übergreifen der Flammen verhindert

Die Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen des Brandes auf eine unmittelbar an die Doppelgarage grenzende Scheune sowie auf ein nahes Wohnhaus verhindern. Nicht mehr verhindern ließ sich, dass ein Pkw Skoda und eine Landmaschine, die zum Zeitpunkt des Unglücks in der Garage standen, ausbrannten. Personen kamen bei dem Feuer zum Glück nicht zu Schaden. Gegen 23.30 Uhr konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden

Der entstandenen Sachschaden wird mit rund 100 000 Euro beziffert. Wie es hieß, werde der Brandort am Dienstag kriminaltechnisch untersucht.

Farbbeutel-Attacke im März dieses Jahres

Nach Auskunft der Polizei handelt es sich bei dem Grundstück, auf dem es jetzt gebrannt hat, um dasselbe Anwesen, das im März dieses Jahres von Unbekannten mit einer roten ölhaltigen Farbe beschmiert worden war. Eigentümer ist Hans Peter Wolf. Der 67-Jährige wird wegen seines Standpunktes zu der geplanten Erdgasförderung in der Region von Zehdenick angefeindet. In einem Leserbrief hatte er sich für eine sachliche Debatte zu dem Thema ausgesprochen. „Das ist die Quittung dafür“, hatte sich Hans Peter Wolf nach der Farbbeutel-Attacke geäußert und angekündigt, jetzt nicht den Kopf einziehen zu wollen. Die Polizei hält einen Zusammenhang für möglich und hatte den 67-Jährigen, der aus dem Kreis Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) stammt und selbst einmal als Bergmann unter Tage gearbeitet hat, dass es weitere Angriffe geben könnte.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheidet aber auch die Möglichkeit noch nicht aus, dass es sich bei der Brandursache um einen technischen Defekt gehandelt haben könnte.

Von Bert Wittke

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