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Zehdenick Erneut gegen Erdgasförderung ausgesprochen
Lokales Oberhavel Zehdenick Erneut gegen Erdgasförderung ausgesprochen
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17:49 29.11.2019
Protest gegen Gasbohren mit Plakaten an vielen Grundstücken und Häusern. Die Stadt will demnächst ein eigenes Banner hissen. Quelle: Martina Burghardt
Zehdenick

Mehrheitlich hat die Stadtverordnetenversammlung ihre ablehnende Haltung gegen die weitere Erkundung von Gasvorkommen, Probebohrungen und die Förderung von Erdgas im Raum Zehdenickbekräftigt. Damit folgte sie einem Antrag der Fraktion Schorfheide/Bürger für Zehdenick (WS/BFZ).

Ein Änderungsantrag von Reiner Merker, der konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz forderte, wurde jedoch abgelehnt. „Ich bin nicht dafür, nur Symbole zu setzen“, sagte er. Mit seiner Meinung blieb er nicht allein. Die Stadtverordneten wollen sich mit diesem Thema näher beschäftigen. „Ich freue mich über das Engagement“, sagte Bürgermeister Bert Kronenberg. Über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und ein Klimaschutzkonzept solle in einer Arbeitsgruppe beraten werden.

Danke von der Bürgerinitiative

Ralph Riesenberg, Sprecher der Bürgerinitiative gegen das Gasbohren, bedankte sich für den Beschluss. „Sie haben das richtige Zeichen gesetzt. Sie haben sich für eine fortschrittliche Region entschieden“, sagte er.

Stimmen aus der Stadtverordnetenversammlung, die Erdgasförderung auch als Chance für die Region zu betrachten und sich mit dem Beschluss nicht sämtliche Verhandlungswege mit dem Ministerium zu verbauen, wurden abgeblockt.

Der Beschluss sieht außerdem vor, dass sich der Zehdenicker Bürgermeister mit Templin und Gransee verständigt, um die gemeinsame ablehnende Positionierung zu bekräftigen. Als Signal dafür soll demnächst ein Banner aufgehängt werden.

Darüber hinaus wird sich der Bürgermeister, auch das war Teil des Beschlusses, schriftlich an das Wirtschafts- und das Umwelt-Ministerium wenden und dabei die ablehnende Haltung verdeutlichen.

Von Martina Burghardt

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