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17:11 30.08.2019
Etwa 80 Schüler, Studenten und Erwachsene gingen am Friday for Future in Zehdenick für den Klimaschutz auf die Straße. Quelle: Uwe Halling
Zehdenick

Klimakrise stoppen – Zukunft retten“, „CO2-Steuer, meine Kinder sind es mir wert“ – so klingen die Forderungen der Zehdenicker an die Politik. Zur ersten „Fridays for Future“-Demonstrationam Freitag in Zehdenick fanden sich Grund- und Oberschüler, Gymnasiasten aus Gransee und Schüler des Oberstufenzentrums sowie etliche Erwachsene auf dem Markt ein.

Am Freitag auf dem Markt in Zehdenick: „Fridays for future“-Demonstration. Quelle: Uwe Halling

Das Jugendbündnis Templin hatte über die Medien, Flyer, Plakate und Mund-zu-Mund-Propaganda dazu aufgerufen. „Wir wollen dazu animieren, über das Thema Klimaschutz nachzudenken“, so Lucas Otto (21).

Lucas Otto, Jugendbündnis Templin. Quelle: Uwe Halling

Der junge Busfahrer aus Templin hält den eigenen Beitrag, wie beispielsweise weniger Müll zu produzieren, für ebenso wichtig wie die Überzeugung der Politiker, sich mit ganzer Kraft für den Stopp des Klimawandels einzusetzen. „Geht wählen“, war deshalb eine der Forderung der etwa 80 Demonstranten. „Entscheidet, wer unsere Interessen vertritt“, appellierte Antonia Ablaß aus Storkow an die Demonstrationsteilnehmer. „Denn wir brauchen die Entscheidung der Politik.“

„Wir wollen nicht den Unterricht boykottieren, sondern Probleme lösen“, sagte Alina Haack, eine der Rednerinnen zu Beginn der Demo. „Wir sind die erste Generation, die mit den direkten Folgen der Klimakrise zu kämpfen hat“, sagte sie und forderte wie ihre Mitstreiter den Ausstieg aus der Förderung fossiler Brennstoffe. „Regenerative Energien sind die Zukunft“, so Alina Haack.

Mit selbst gestalteten Plakaten kamen die Schüler auf den Markt in Zehdenick. Quelle: Uwe Halling

Dies ist genau das, was auch die Bürgerinitiative gegen Gasbohren Zehdenick, Templin, Gransee antreibt, ihre Proteste fortzusetzen. Der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe könne nicht sofort gelingen, aber „die Politik muss jetzt eine Entscheidung treffen“, so Ralf Riesenberg, einer der Sprecher der Bürgerinitiative.

Am Rande wurde außerdem das Schuleschwänzen thematisiert. „Für seine Überzeugung musste man geradestehen“, sagte Frauke Rißmann, die als Jugendliche gegen den Nato-Doppelbeschluss demonstriert hatte und damit Tadel und schlechte Noten riskierte. „Wenn es mit der Klima-Veränderung so weitergeht, müssen wir alle geradestehen“, so ein Zehdenicker.

Von Martina Burghardt

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