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Oberhavel Zurück in Eden
Lokales Oberhavel Zurück in Eden
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19:27 12.04.2013
ORANIENBURG

Der kränkliche Vogel wurde wieder aufgepäppelt. Das Federkleid wurde von Parasiten befreit, er erhielt reichlich zu futtern und einen Ring am rechten Bein, damit er künftig zu erkennen ist. Denn der namenlos gebliebene Storch sollte zurück in die Freiheit.

„Er durfte sich nicht an Menschen gewöhnen“, sagt Heigel, der seinen Überwinterungsstorch abschottete. Warum der Zugvogel, der seit Jahren denselben Horst in Eden besetzt, diesmal nicht nach Afrika aufbrach, bleibt für Heigel ein Rätsel. Ohne die menschliche Hilfe hätte der geschwächte Adebar, der vergangenen Sommer drei Junge groß bekam, den Winter nicht überlebt. In Wensickendorf gab es jeden Tag reichlich Futter: Mäuschen, Küken, Fisch und Fleisch. 300 bis 500 Gramm pro Tag. „Das habe ich mit Helfern geschafft, bei denen ich mich bedanke“, sagt Heigel.

Vergangenen Sonntag war es dann so weit. Der Storch, der sein Gewicht inzwischen auf 5,4 Kilogramm mehr als verdoppelt hatte, spreizte die Flügel und machte sich davon. Noch am selben Tag wurde er auf seinem alten Horst in Eden gesichtet. „Er flog direkt vom Winterquartier in seine Sommerresidenz“, sagt Heigel. Die ersten Tage habe er sich noch seine Futterrationen in Wensickendorf abgeholt. Inzwischen bleibt der Storch aber bei seiner neuen Frau, mit der er sich den Horst jetzt teilt.

Sollte der Storch Gefallen am hiesigen Winter gefunden haben und auch in diesem Jahr auf den Afrikaflug verzichten, darf er wieder in Wensickendorf bleiben. „Dann muss er aber zu mir kommen, ich fange ihn nicht wieder ein“, sagt Heigel. (Von Klaus D. Grote)

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